Dienstag, 22. November 2016





























So. Der Herr kauft ein und verkauft dann wieder? Sehr erfolgreich in meinem Rücken. Und auf meine Kosten. Danke für das liebliche Zückerchen und die Belohnungs-Beiträge nachts. Ob schwul oder bi, das interessiert uns doch eher weniger. Nicht wahr? Ha ha ha. Und wieder einen Antisemiten gefangen? Oder wie? Brav gemacht. Oh. Danke. Bla Bla Bla Bla Bla. Tja. Lukrativ, so ein Handel. Gelle? Die Frage ist nur, für wen. Hier zum Beispiel. Von wegen Argentinien. Diese Taktik hat ja schon bestens bei meinem Vater geklappt. Gisela, die dann abrauschte nach Syrien. Hier sehen Sie "Gisela" auf einer Kölner Eisbahn auf dem Weihnachtsmarkt. Zur besseren Kostümierung lohnt es sich, Gisela vorher in eine Aktion einzubinden, bei der man schwangeren Frauen Tee mit vermeintlich abtreibender Wirkung anbieten lässt. Das ist ein ganz prima Einstieg ins Milieu. Schon nützlich. So eine Schwangerschaft. Nicht wahr? Die lässt sich für verschiedene Zwecke einsetzen. Je nach Gebrauch tut es auch der Einsatz anderer Mittel aus dem (gynäkologischen) Bereich. Nein, ich habe mich auch wirklich nicht mehr gewundert, wieso der Kurde meiner Erzeugerin gegenüber so hilfsbereit beispielsweise beim Anschieben des kaputten Autos war. Es ist immer gut, die NachfolgerInnen und Angehörigen von alten Elite-Einheiten an der langen Leine zu führen. Und auf dem Heinzelmarkt können Sie jetzt Schneewittchen bewundern. An der Hand sieben Zwerge. By the way: Vera war also die WG-Bewohnerin, zu der man ein rein kameraschaftliches Verhältnis hatte. Beste Freundin. Ha ha ha.
Und sollte sich jetzt jemand fragen, wieso ich eben wieder einen Wut-Anfall hatte. Ja. Das stimmt. Ich habe mir die LA-Pinnwand mit diesen tollen Business-Tipps und all' den kleinen Details aus dem Leben der anderen wirklich mit Interesse angesehen.








Noch mal zur Klarstellung: Mein Vater kommt nicht aus einer der wenigen Familien, die zum Beispiel mit 1.685 Leuten aus Ungarn mit einem von der SS gemieteten Zug in die Schweiz gefahren wurden. Während 437 000 Juden ins KZ entsorgt wurden. Solch* eine vorzeitige Ausreise mit dem Zug in die Schweiz hat es auch aus dem Lager Theresienstadt gegeben. Ich sorge auch nicht dafür, dass sich diese sogenannte vermögende (Geistes-) Elite auf Kosten anderer noch weiter bereichert. Insofern ist das Wirken vermögender Botschafts-Angehöriger und deren Kinder, mal mehr, mal weniger bisexuell und schwul, da wirklich ausgesprochen interessant. Gut, man kann eine Zeit lang versuchen, Fische im Fahrwasser anderer fangen. Man sollte sich dann aber nicht wundern, wenn solch ein Fischbecken, oder anders formuliert: ein Honigtopf nach dem anderen in Team-Arbeit gesprengt wird. Möchte noch jemand grinsend zur Schublade mit dem Besteck blicken, während er auf dem Boden in der Küche auf mir liegt und kurz die Frage der Klar-Identität aus irgendeinem Grund auftaucht?
Ich gehöre zu den Nachkommen, die beispielsweise in den 50er Jahren einen Abgeordneten der Knesset auf offener Straße hingerichtet haben. Der Mann war einer derjenigen, die die Deals mit der SS organisiert haben.
Wer nun letzten Endes meinen Vater versucht hat, systematisch zu benutzen, ihn dann langsam aber sicher und schließlich endgültig "entsorgt" hat, und wer meine Großmutter kurz nach dem Tod meines Vaters ebenfalls entsorgt hat, das wird sich so deutlich wohl niemals mehr ermitteln lassen. Aber gut, wenn die Strukturen so vielen Leuten wie möglich bekannt, und ein Honigtopf nach dem anderen gesprengt wird.