Donnerstag, 14. April 2016


























Big Business Media, die Panama Papers und die Frage, wer aus welchen Gründen wen outet. Zur Aussage Putins, die Süddeutsche würde zur Holding von Goldman Sachs gehören: Die "Süddeutsche Zeitung" dementiert jede Verbindung zu Goldman Sachs. Auch Auszüge aus Firmenregistern weisen als Eigentümer des Süddeutschen Verlags die mit 81,25 Prozent beteiligte Südwestdeutsche Medien Holding GmbH in Stuttgart und die Münchner SV Friedmann Holding GmbH aus. Goldman Sachs ist an keiner der beiden Firmen beteiligt.




... Möglich wäre auch, dass der Kreml einer irreführend formulierten Information im Internet aufgesessen ist. Über den Kauf des Süddeutschen Verlags im Jahr 2008 durch die Südwestdeutsche Medien Holding heißt es auf der englischen Wikipedia-Seite, am Kauf sei auch der "Stuttgarter Verleger Dieter von Holtzbrinck beteiligt gewesen, mit Unterstützung durch das Investmenthaus Goldman Sachs".




Holtzbrinck war im Jahr 2007 ein Kaufinteressent und wollte die Investmentbank Goldman Sachs ins Boot holen, um den Deal zu stemmen. Den Zuschlag bekamen dann aber andere."





"Der Kreml hat sich bei der Süddeutschen Zeitung für die Fehlinformation einer angeblichen Verbindung des Blattes mit der US-amerikanischen Bank Goldman Sachs entschuldigt, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten sagte.
„Das ist der Fehler derjenigen gewesen, die die Informationen gesammelt haben. Es war auch eher mein Fehler. Wir haben die Informationen über die Besitzer der Süddeutschen Zeitung nicht überprüft und sie dem Präsidenten einfach weitergegeben“, so Peskow. Der Kreml entschuldige sich bei der Zeitung."