Donnerstag, 2. April 2015















Deutschland ist nach den USA das größte Einwanderungsland der Welt. Wie lange sollen hier eigentlich noch in öffentlichken Institutionen Feste gefeiert werden, die einen großen Teil der Anwesenden ausschließen? Es sind Feste, deren Ursprünge eigentlich in den Jahreszeitenfesten liegen, die überall auf der Welt ihre kulturgeschichtlichen Grundlagen finden. Teilweise werden diese allerdings gut verdeckt oder bösartig karikiert wie in dem Bild der häßlichen Hexe mit Buckel, und selbst Leute mit Professoren-Titel sind angeblich nicht in der Lage, ihren kleinen Kindern die Angst vor diesen häßlichen Gestalten zu nehmen. Man müsste ja erklären, was dort ausgedrückt werden soll. Eventuell führt das aber zu einer Auseinandersetzung mit der Frage, wer denn den Lehrstuhl mit reichlich Geld ausstattet und welche Inhalte eigentlich vermittelt werden. Wie viele öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Krankenhäuser haben den astronomisch begründeten Frühlingsanfang gefeiert? Oder ist man dort noch zu viel mit der Verteidigung christlicher Prinzipien beschäftigt? Die Vorherrschaft des weißen Mannes ist zu Ende. Auch wenn einige Männer und Frauen versuchen, diese zu verteidigen und mit unverschämten Forderungen wie dem Tanzverbot am Karfreitag ein perverses christliches Verbot versuchen zu verbreiten. Auf diesen und anderen Prinzipien begründen sich christliche Kulte, die offen oder verdeckt rassistisch, frauenfeindlich und antisemitisch agieren. In diesem Sinne wird dann selbstverständlich auch das nächste Polizei-Meeting um 17.00 Uhr wieder mit Aufmerksamkeit betrachtet.