Mittwoch, 14. Januar 2015

















Kenia: "Menschen mit Albinismus fallen in Europa wenig auf, in Afrika ziehen sie die Blicke auf sich. Diskriminierung ist an der Tagesordnung. In Ostafrika wird sogar richtiggehend Jagd auf Albinos gemacht: weil so genannte ‚Witch Doctors‘ ihre Körperteile für Schwarze Magie benutzen, werden Frauen und Kinder gejagt, verstümmelt und getötet."






"Tansania will eine Sondereinheit mit der Aufklärung Dutzender Morde an Albinos beauftragen. Zu der Task Force sollen Regierungsvertreter sowie Mitglieder der Tanzania Albino Society (TAS) gehören, wie die Zeitung „Daily News“ am Mittwoch berichtete. Zudem sei Wahrsagern in dem ostafrikanischen Land die Arbeit verboten worden, um die weißhäutigen, mit einer Pigmentstörung geborenen Menschen besser zu schützen."






Auch in Afrika, der Heimat der schwarzen Madonna (Update: Seite von Lucia Chiavola Birnbaum nicht erreichbar), der Königin und Frau im Fenster, der einstigen Heimat von Frauen wie der Philosophin und Mathematikerin Hypathia, auf dem Kontinent, in dem Frauen einst die Versorgung lokaler Dorfgemeinschaften oblag und ihr Herdfeuer der spirituelle Mittelpunkt der Gemeinschaft war, konkurrieren heute diverse religiöse KriegerInnen im Kampf um den rechten Glauben als Grundlage für den männlich monotheistisch begründeten Pascha-Kapitalismus. Angeblich im Namen des Islam werden kleine Mädchen bei vollem Bewusstsein mit Werkzeugen wie Glasscheiben beschnitten, d.h. es werden diverse Körperteile wie Klitoris und oder Schamlippen abgeschnitten, manchmal der Penis-Abdruck des Auserwählten passgenau in die offene Wunde gelegt und zugenäht. Was dieses traumatische Erlebnis für die Persönlichkeit der Mädchen bedeutet, kann sich jede selber vorstellen.
Weltweite evangelikale Netzwerke mit gut gefüllten Kriegskassen machen sich in Afrika breit. 4.000 evangelikale Führungskräfte und Missionsexperten aus 190 Nationen trafen sich beispielsweise zum 3. Internationalen Lausanner Kongress für Weltevangelisation in Kapstadt. Dort, wo besonders intensiv missioniert wird, kommt es verstärkt zu Gewalt gegen Frauen, die als Hexen gebrandmarkt werden, und zu Gewalt gegen Kinder, die angeblich vom Teufel besessen sind.






Bei Youtube gibt es dazu ein 5-teiliges Video: Hexenkind - Folter im Namen Jesu 1/5
"Teufelsaustreibung an kleinen Kindern ist ein Phänomen, das in jüngster Zeit auch Europa erreicht. Die Opfer sind oft Kinder von Mitgliedern freier evangelikaler Kirchen, die aus armen afrikanischen Ländern stammen. Die Dokumentation begleitet den Religionssoziologen und Afrika-Experten Richard Hoskins in den Kongo. Ein neue Art von Verbrechen an Kindern hat Europa erreicht: Teufelsaustreibung im Namen Jesu Christi. In England wurden mehrere Fälle schwerer Misshandlung bekannt, zuletzt starb ein Kind nach einer wochenlangen Tortur. Die Opfer gehören zur afrikanischen Gemeinde in England, die Täter sind Verwandte, oft die eigenen Eltern, begleitet vom allerhöchsten Segen evangelikaler freier Kirchen."
Bei Wikipedia ist als PdF-Dokument ausserdem verlinkt: Die Synagoge Satans“ - Zum evangelikalen Antisemitismus in den USA.