Donnerstag, 15. Januar 2015


















Die Macht der Bilder. Und der Weg der Symbolik. Man kann eine Frau, die den Stab der Seherin trägt, und manchmal auf dem Boden nach Beeren, Kräutern und Wurzeln sucht, auf verschiedene Art und Weise darstellen. Man kann ihr zum Beispiel einen hässlichen Buckel andichten, was eine boshafte Karikatur des runden Rückens ist, den die weise Frau beim Blick auf den Boden hat. Man kann ihr auch eine hässliche große krumme Nase andichten. Denn der feine Geruch wird gebraucht. Man kann die weise Frau aber auch entgegen den boshaften und zweckgerichteten Verzerrungen ganz anders darstellen. Mit Dank für diesen Hinweis an Heide Göttner-Abendroth, Matriarchale Landschaftsmythologie. Von der Ostsee bis Süddeutschland, Erschienen 10/2014.