Mittwoch, 10. Dezember 2014

















Dianne Feinstein - Das Programm der "erweiterten Verhörmethoden" sei, so Feinstein, ein schrecklicher Fehler gewesen und hätte "niemals, niemals existieren dürfen". Von 2009 an haben Mitarbeiter des Geheimdienstausschusses Berge an Dokumenten zu diesem hässlichen Stück Zeitgeschichte gesichtet. Seit Ende 2012 liegt der Report vor, wegen Einwänden der CIA aber ist er mehrmals überarbeitet worden. Am Dienstag wurde nach vielen Verzögerungen nun endlich eine Kurzfassung des mehr als 6000 Seiten starken Dokuments veröffentlicht.






Kommentar im Spiegel online: "Highlights"
(Link auf PDF-Dokumente im Spiegel-Text. Wie immer gilt: Willkommen an der Haustür!)



- tagelanger Schlafentzug + im Stehen (teilweise 180 Stunden, Hände über Kopf)

- zwangweises Stehen auf gebrochenen Beinen

- 183 mal Waterboarden einer Person (Khalid Mohammed)

- körperliche Misshandlungen während die Personen nackt waren

- gefesselt in Zellen völliger Dunkeltheit, dazu lautstarke Beschallung mit Lärm und Musik

- Androhung von Gewalt und sexuellem Missbrauch von Verwandten (Kinder, Mütter)

- glaubhaftes Androhen, das Gefängnis nicht lebend verlassen zu können

- Prügel wegen vergessenem "Sir"

- Planung Gefangene ohne Gerichtsverfahren für immer wegzusperren/abzuschotten

-Gefangenhaltung von Unschulduigen um an Familienmitglieder heranzukommen (u.a. einen "intellectually challenged man")

- usw.



Diese Methoden erinnern an faschistische Staaten und Militärdiktaturen ..."




Update 12:22 Uhr:


Bingo! Next one. Gut, dass ich zu blöd zum Programmieren bin. Heute schon eine Raute oder ein Rechteck entdeckt? Gruss, das Auslaufmodell.