Sonntag, 12. Oktober 2014




















Diese Morgende dienen der Erinnerung. Der Erinnerung daran, als die Depressionen übermächtig waren. Das Entsetzen lähmte, sollte lähmen. Und alle Versuche, zu begreifen, was da passierte, endeten in einem Knäuel aus lauter Lügen. Die eigene Tochter? Verwirrt. Genervt, eine Mutter im Bett zu sehen, die manchmal so stark, und manchmal so schwach war. Es dauert, die Lügen zu entlarven. Es braucht Zeit. Und die Armee der Sensitiven formiert sich. Alle Versuche, sie zu zerstören, wenden sich gegen die Zerstörer. Hexen gehören niemandem und wer sich in ihrem Rücken bewegt, nicht, um sie zu schützen, sollte wissen, welche Energien sich in seinem und ihrem Rücken sammeln. Damals war Schweigen das Zeichen der Not. Heute ist Schweigen das Zeichen der Zeit. Damals war das Entsetzen über dieses Drecksland über alle Grenzen hinweg nicht etwas, was man in Worte fassen konnte. Die langen Fäden der Lügen noch nicht alle auf ein Knäuel gewickelt. Nutten als Gebärmaschine. Abfickautomaten, Projekt-Abnehmer, Geldabzweiger, die Menschen mit sensitiven Fähigkeiten für ein bisschen blöd halten. Kinder-Verführer. Luntegelegte Schafe, die sich im Leben anderer wohler fühlen als im eigenen.





Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu. Wer sollte wo besser nicht entlanggehen? Sniper auf dem Weg? Und dieser Hinweiser an der Ecke mit den vielen Menschen will auch wieder nur spielen? Das kann er haben. Denn die Straße gehört denen, die sie betreten. Und Vielfalt will wachsen. Auch Drohungen haben eine eigenartige Energie, wenn sie gegen die Energie der Hexen prallen. Die Sprache dreht sich dann im eigenen Munde. So weiss wie Schnee. So rot wie Blut. Gut!