Dienstag, 28. Oktober 2014



















Ich kann NachrichtendienstmitarbeiterInnen nur davor warnen, insbesondere bei Jugendlichen rechtsextreme Einstellungen zu erzeugen, um dann besser im Milieu Fisch fangen zu können. Und einen asozialen Kapitalismus, der vor allem auf dem Rücken der Frauen ausgetragen wird, noch weiter zu verbreiten. Wer hier demonstrativ mit der Plastik-Tüte von LIDL spazierengeht, weiss anscheinend wirklich nicht, wie hoch das eigene Risiko ist, dass auch dieses Problem Ladylike! geregelt werden kann. Erstaunlich finde ich es in der letzten Zeit, wie nahe unter der Oberfläche die Sehnsucht mancher Menschen liegt, Hexen in den Ofen zu schieben. Da bedarf es gar keiner besonderen Kunst, das deutlich sichtbar werden zu lassen.






Langsam dringt es ins Bewusstsein vieler Menschen, dass Massenmedien einer der Motoren des asozialen Kapitalismus sind. Das ist gut. Böse böse Politiker haben schon in den 90er Jahren versucht, hier eine Regelung auf europäischer Ebene zur besseren Transparenz zu finden. Leider ohne Erfolg. Die Verquickung von Politik, Medien und Wirtschaft ist eben auch an der Stelle zu groß. Aber mancher Nachrichtendienstler, der im Kostüm eines Journalisten arbeitet, überlegt nun sicher noch etwas mehr, für wen er eigentlich arbeiten möchte. Die Zurechtbiegung, Zersetzung, Traumatisierung und Indienstnahme von Frauen jedenfalls trifft immer öfter auf Menschen, die darauf eine Antwort haben. Ladylike! Sozusagen. Da kann der SPIEGEL noch so sehr Horrorgeschichten über die Iranerin verbreiten, die das Problem sehr effektiv erledigt hat und dafür angeblich hingerichtet wurde. Diese und andere Horror-Geschichten von Mobben, Zersetzen, Ficken, Geschichten von luntegelegten Schafen, die anderen in die Wade beissen oder sich als Abfickautomat betätigen, was dann dazu führt, dass sie über Bord gehen und eine Runde nackt im Rhein schwimmen müssen, sind leider Alltag auch in Deutschland.







Am 31. Oktober findet das nächste Fest im Jahreskreis statt. Diese Feste sind eine Gelegenheit für Frauen, sich auf ihre eigenen Energien zu konzentrieren. Schön ist es natürlich, wenn zu diesen Festen Kostüme und Dekoration den Lebenskreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt symbolisch spiegeln. Es reichen aber schon ein paar Minuten der Stille und Konzentration, das Anzünden einer Kerze im Gedenken an jemanden, der in den Kreislauf der Wiedergeburt eingetreten ist, das Achten auf Stimmen, die vielleicht aus dem All kommen könnten. Ja, man lernt zu unterscheiden zwischen Technik, Tricks und Spiritualität. Ein paar Minuten der Besinnung tun der Seele schon gut. Sie sind ein deutliches Zeichen auch an andere, dass wir uns nicht permanent vor den Karren des Pascha-Paradieses spannen lassen. Ich empfehle noch einmal die beiden Bände der leider viel zu früh gestorbenen Irene Fleiss und werde sicher auch eine Kerze für sie anzünden: "Als alle Menschen Schwestern waren". Was wir wieder erreichen können. Wenn wir bereit sind, manche Dinge eben auch Ladylike! zu regeln.