Freitag, 5. September 2014



















Es war wieder Freitag, ein Tag, an dem es manche nicht nur zu ihren Putzlappen, sondern auch zu ihren Putzeimern zog. Das Farbenspiel war echt aufschlussreich. Eventuell gibt es da ein inniges Problem? Was aber wirklich überschaubar ist. Und vor allem absehbar. Mit viel Schaum gut geparkt versucht es da manche mit einem interessanten Anblick. Was bei Bedarf natürlich immer einer therapeutischen Behandlung unterzogen wird. Denn wer und was die Nummer eins ist, darüber kann man denn doch schon mal ein wenig verrückt werden. Nicht wahr? Ich bin jedenfalls nicht die Nummer 1.
Vielen Dank auch für die Anteilnahme am Zustand meines Fusses. Dem Nagel geht es ganz gut. Das Teebaumöl wirkt Wunder. Und beim Lackieren werde ich in Zukunft nicht ganz so viel Farbe walten lassen. So. Jetzt achten vielleicht alle zur Abwechslung noch etwas intensiver auf die Schleimspuren? Wie? Was höre ich da? Nein, ich bin kein altes Ekel-Paket. Gut, manchmal schon. Ein bisschen. Sozusagen immer bei Bedarf.





Update: Gut, dass ich altes Ekel gerade den großen Schluck Wodka genossen habe. Ich hässliche dürre Käse-Stange mit roten Haaren und großer Nase, die ich bin, wäre sonst wahrscheinlich im großen verwilderten Garten schon wieder schlicht vertrocknet. Jedenfalls laut der Andeutungen zu meiner aktuellen Leselektüre. Sogar, wenn da solch ein unsterblich schöner Karate-Kämpfer nicht nur auf der Weidengasse endlich auch mal seinen ganz großen Auftritt gehabt hätte. Aber nun ist auch er mit bitterbösen Andeutungen beschäftigt, und das vielleicht nur, weil ich von dem Anblick des Anzugs aus der Kleiderkammer irgendwie eher weniger beeindruckt war. Doch immerhin hilft ja hoffentlich ein wenig der Trost, dass intensives Kampf-Training wie beispielsweise Karate nicht nur oben formt, sondern mit ganz viel Glück sogar etwas weiter unten. Wovon ich selbstverständlich keine Ahnung habe. Denn diese Form von etwas proletarischem und so sehr nach oben strebendem Kämpfertum ist mir einfach fremd.