Montag, 28. Juli 2014




















Och wie überraschend. Na dann: Gute Reise! Und einen übersichtlichen Funkverkehr! Es heißt übrigens, wenn schon, denn schon: Resident Evil. Oder war dazu das weisse T-Shirt - trotz der beachtlichen Fülle - ein wenig zu klein geraten?
Interessant finde ich immer, wer sich gut versteht. Über alle Grenzen hinweg. Wer sich auf gleicher Augenhöhe begegnet. Und wer im Gegensatz dazu die Feindbilder für eigene Zwecke verarbeitet. So kann man armen bemitleidenswerten Leuten, die wahlweise aus dem Gaza-Streifen kommen oder auch irgendwo aus Afrika oder Südamerika, mildtätig von oben über den Kopf streicheln. Und damit dann vor aller Welt zeigen, dass die große Mama aus Europa diese armen kleinen Leute nun wirklich vor den bösen bösen (israelischen) Buben beschützen wird.
Irgendwo hatte ich hier mal das Beispiel der Schwester von Präsident Obama verlinkt, die es immer wieder erstaunlich fand, wie 22-jährige sogenannte Entwicklungshelferinnen mit Ausbildung zur Sozialpädagogin berufserfahrenen 35-jährigen ÄrztInnen aus Kenia erklären wollen, wie die Welt in Wahrheit funktioniert. Wie wäre es denn, stattdessen in Nippes den Fotoapparat beim Erscheinen der etwas amüsiert blickenden Käse-Stange klicken zu lassen und damit gut sichtbar für alle Solidarität auszudrücken gegenüber der armen kleinen Ausländerin? Das kann eine wirklich wohltuende Ersatz-Befriedigung sein. Und dient auch noch der guten Sache. Und welche damit ganz genau gemeint ist? Nun, darüber lohnt es sich dann nachzudenken in einer stillen Stunde.