Sonntag, 2. März 2014





















Bildbearbeitung. Ein ganz schlechter Versuch. Karnevalskostüme, Abfickautomaten, Sebastian Seemänner und die Huren des Pascha-Paradieses in Pose für den Stadtanzeiger. Aller Orten. Dass diese Leute in medialer Pose sich selbstverständlich in Gefahr begeben, ist manchen gar nicht bewußt. So viel Öffentlichkeit in den Massenmedien hat eben manchmal auch einen sehr hohen Preis. 28 days later, meine Damen und Herren Residenten vom Kölner Stadtanzeiger, lautet das Stichwort. So viele Verrückte sind unterwegs. Und Wut-Viren zu verteilen immer ein Risiko. Heute schon einen schleimigen Bericht verfasst? Über ach so jüdisches? Oder so? Auch das war in der Tat wirklich dumm. Ladies and Gentlemen, so ist das leider: Nicht alle Fritzchen tun gut zum Frühstück. Noch ein wenig feine frische Früchtchen? Das Agnesviertel und Ehrenfeld sind selbstverständlich auch wieder mit dabei und grünen ganz kackbraun vor sich hin. Nun, viel zu tun in Köln. Denn für jeden gibt es den passenden Baum. Und damit das falsche Front-Kostüm bis in alle Ewigkeit hält, kann man die Pfeife in den Arsch stecken, da klingen dann die falschen Flötentöne so schön, und der Flasche Bier den schwarzen Hut auf dem Kopf festnageln. Solch' eine Aussicht auf den Karneval war als Kind schon im Jeep des Zugleiters unglaublich lustig. Leider war der Lernprozess dann doch relativ lang, Zersetzung und Desinformation blieben nicht ohne Folgen, aber wie in so vielen Fällen gilt: Wenn erst einmal die Fronten klar, die Methoden und Mittel bekannt sind, so ergibt sich daraus eine lange Arbeits-Liste für Gleichgesinnte in aller Welt. Auf ein frohes Jagd-Fest!





Gruss, 19. September (1941) - Prag























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