Donnerstag, 13. März 2014

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Ein reges Treiben war heute am Eigelstein und in der Weidengasse. Und das ist gut so. Aber was ist eigentlich los in diesem einzelnen Fall von gebügelter Kittelschürze? Das Prozedere als Flaschensammlerin ist mir in diesem Fall wirklich langsam zu blöd. Mit Hoovercraft muss man schon umgehen können. Und eine Kollektivschuld existiert eigentlich nicht. Haben wir uns verstanden?
Verkniffene Frau mit ordentlich weißer Kittelschürze, heute besonders schön gebügelt im Gegensatz zu meinem Schlampen-Look, versucht in die Wade einer Akademikerin zu beissen. Historisch Bewanderte kennen das Phänomen von sogenannten Blockwarten aus dem Kleinbürgertum, die sich insbesondere an akademischen Juden aufgeilten, nachdem diesen alle Wertsachen weggenommen, vorhandenes Vermögen geklaut und elementare Rechte des Alltags wie Friseurbesuch, Telefon, Musizieren sowie das Betreten von Bürgersteigen, bestimmten Straßen, Wäldern undsoweiter verboten wurden. Derart gedemütigt und eingeschüchtert, konnten sich die frustierten Seelen dann an den Sündenböcken in aller Ruhe bis zu deren endgültigem Aufenthalt im Terrorlager aufgeilen. Solche Verhaltensweisen total frustrierter Kleinbürger kann man heute nutzen zum Auftauchen von Flaschen aller Art. Wie schade, dass man in einem Laden nicht auch noch auf den Boden rotzen kann. Nicht wahr? Manche haben eine derart kranke Seele, die würden nur zu gerne das Betreten von Bäckereien für Menschen mit roten Haaren verbieten. Aber aschblond alleine ist auf Dauer vielleicht doch etwas ungesund.
























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