Donnerstag, 6. Februar 2014


















In Köln ist es nicht allzu schwer, luntegelegte und an der langen geführte HilfsdienerInnen aus autoritären Psychogruppen aller Länder zum Auftauchen zu bringen. Wirtschaftsfaschisten bedienen sich dieser HilfsdienerInnen, seien sie nun männlich, weiblich, mit oder ohne Kopftuch. Da erscheint ein kurz geschorenes älteres Schäfchen, zwanghaft ordentlich gekleidet, im Eingang der Bank und kann plötzlich, offenbar etwas irritiert, den Rotz nicht mehr in der Nase halten. Was zu einem etwas lauter geführten Selbstgespräch im Auto führt. Und siehe da: Schon kommen noch mehr aus ihren Löchern gekrochen. Da wird gelächelt. Nicht nur im Supermarkt die Nähe gesucht. Wer hatte da übrigens die drei Bananen ins Tiefkühlregal gelegt? Und gerotzt, was die Lunge hergibt. Solange die Lunge es denn noch hergibt.
Gut ist auch nächtliche Leselektüre aus der Fachrichtung Sexualtherapie. Wie LeserInnen bekannt, bekommen die Inhalte der nächtlichen Lektüre des öfteren Flügel. Sexualtherapeutische nächtliche Leselektüre provoziert manche offenbar so sehr, dass Bäckereien plötzlich sehr symbolisch geschmückt werden, und die zugrundeliegende psychische Gestimmtheit, eine traumatisch bedingte Wut, für alle therapeutisch Geschulten auf Anhieb erkennbar ist. Manche sind so wütend und luntegelegt, dass sie am liebsten Fleischer-Haken zum Aufhängen der Symbole an der Decke benutzen würden. Eine Tradition, die manchen Kennern des Widerstandskampfes sicher bekannt vorkommt. Nicht wahr, Steffi? Und so werden auch trockene Brötchen bei manchen Kunden wieder zur Delikatesse. Und sprechen ganze Bände voller Emotionen. So wie natürlich auch diese wiederholte Dekoration im Treppenhaus.






















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