Sonntag, 9. Februar 2014



















Ich habe unter anderem Geschichte studiert und das hundertste Quellendokument irgendeines Zisterzienser-Mönches hat mich einfach nur gelangweilt. Das letzte bestellte Buch eines Historikers über Kelten in Burgund landete nach den ersten Sätzen in der Mülltonne. Die Forschung in den Fachwissenschaften Geschichte und Archäologie, der Blickwinkel ist eine Frage der Finanzierung.
Luisa Francia spricht in ihrem Buch "Die Göttin im Federkleid. Das weibliche Universum bei Kelten und Germanen" von der Chaotisierung der dokumentierten Geschichte durch das Internet. Was eine wirklich wunderbare Entwicklung bedeutet. Es macht Spaß, ihre mit Schwung geschriebenen Sätze zu lesen. Es sind Sätze wie diese: "Allenthalben wird Hippolyte zitiert, der im 3. Jahrhundert von Druiden sprach - gesehen hat er, wie er selbst zugibt, nie einen. Doch das Gerücht reichte, um die real existierenden Seherinnen zu verdrängen und erfundene Druiden in die Geschichte einzusetzen."






















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