Mittwoch, 15. Januar 2014



















Und nun wieder ein etwas anderes Thema. Dank akademischer Ausbildung habe ich zwar eine relativ gute Grundlage, zu meinem Erstaunen las ich aber nun im Buch von Wolfgang Benz, Theresienstadt, in der angehängten Zeittafel, daß am 5. Februar 1945, also drei Monate vor der Befreiung durch die Rote Armee, und noch unter SS-Leitung, ein Personen-Zug mit 1200 Leuten aus dem Lager in Richtung Schweiz fuhr.
Schon wieder? Hatte das eigentlich in irgendeiner Form Tradition? Den Fall der Ausreise von 1685 Personen aus Ungarn in die Schweiz unter inniger Vermittlung durch Eichmann und unter strikter Geheimhaltung gegenüber Hundertausenden anderen Juden habe ich hier schon einmal erwähnt. Bei weiteren Nachfragen auf der Facebook-Seite der israelischen Botschaft in Berlin wurde ich leider (bei Facebook) gesperrt. Und meine Vorfahren väterlicherseits lassen sich auch nicht mehr befragen, was deren Nachkriegs-Aufenhalte als pensionierter Polizist und als Chemotechniker bzw. Betriebs-Ingenieur in deutschsprachigen Kurorten betrifft. Oder aber die *Hüstel* Integration in Strukturen mit, ähhh ... Haut und Haaren? Auch so ein Geburtsdatum ist ja bloß eine blöde Zahl. Irgendwie manchmal bei genauerem Blick so symbolisch. Und, ähhhm ... Ja. Aber, doch. Danke. Auch Italien war damals wirklich lustig. Und Portugal erst. Schwäbisch war zwar etwas ungewohnt. Aber das war ja nun wirklich Nebensache. Ähhhm. Ja. Es fehlte damals nur wirklich ein ganz klein wenig Hintergrundinformation.






















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