Mittwoch, 22. Januar 2014



















Noch mal extra dieser Satz aus dem unten verlinkten Beitrag. "Es ist das pure Desinteresse an den Gefühlen eines anderen Geschöpfes, jene kalte, banale, empörende Dummheit, aus der das Böse seit allen Zeiten gemacht wird." Das Böse rottet sich zusammen, die Vernichtungsindustrie wird in Gang gesetzt. Diese Nazi-Nutten-Industrie kann nur gestoppt werden, wenn der eigene Tumor oder die Krankheit der Kollegin den zerstörerischen Handlungshorizont erheblich einschränken. Und die Erkenntnis für Leid endlich wachsen kann. Was eine wirklich reife Persönlichkeit auszeichnet. Nur so verschwindet die heimliche oder offen zur Schau gestellte Bewunderung für Sadismus, verschwindet die kollektive Überlegenheits- und Allmachtsfantasie auf Kosten anderer Menschen. Es verschwindet vielleicht die Angst vor dem nicht Perfekten, die Sehnsucht nach dem gestärkten unverletzbaren Panzer von Seele und Körper, die Angst vor dem Menschen, der in Würde in Weisheit gealtert ist. Sadismus schreibt, es tut mir leid, geniesse den Schmerz und werde glücklich, nachdem professionell versucht wurde zu vernichten. Es bleibt nur, diesen Sadismus als Grundlage des Faschismus an der Wurzel auszurotten.






Update. Ein Kommentar, nicht nur zu den aufschlussreichen Bildern auf den "Likes" unter Helens Kommentar bei Facebook zum Artikel von Sophie Dannenberg:
"Es wirkt. Und zieht Kreise, die weitere aufschlussreiche Dokumente liefern. Helen, möchtest du Luca vielleicht gegen eine Ski-Reise eintauschen? Oder ein anderes weiß verschneites Zucker-Angebot? Ich wage aufgrund unserer Diskussionen mal eine Antwort: Nein? Hast du etwa eine solide humanistische Bildungsgrundlage? Und beurteilst Neid als die Erfahrung, nicht genug geliebt worden zu sein? Kennst die Methode, Neid einzusetzen als die Wahl von Menschen in autoritären Strukturen, die genau darunter leiden, was Sophie Dannenberg in ihrem Artikel beschreibt? Ich denke nicht, dass Maria Montessori und andere Reformpädagogen wirklich verantwortlich sind für das Pack, das sich da ihrer Lehren bedient. Ich kenne keine Textstelle bei der Italienerin Maria Montessori, in der von Angst vor dem Fremden, vor DEN Ausländern die Rede ist. Aus dieser Angst erwächst dann ein vermeintliches Elite-Denken, das nichts anderes als ein schützender seelischer Panzer, ein Panzer gegen die eigene Angst vor dem Unbekannten, die sichere Nussschale im Hafen. Dieser Panzer macht blind im Erkennen des anderen. Der anderen. Das Desinteresse und die Unfähigkeit, die Gefühle anderer zu erkennen, sie zu achten, beschreibt Sophie Dannenberg. Aber vielleicht kenne ich nicht alle Textstellen von Maria Montessori? Von Celestine Freinet? Rudolf Steiner? Extremismus zeichnet sich leider auch aus durch einen Missbrauch von Symbolen und Lehren. Auch die Demeter-Gruppen und deren ideologischer Wegbereiter Rudolf Steiner, dessen Anhänger mit der Waldorf-Pädagogik ebenfalls Anspruch auf Kindererziehung erhoben, sollten sehr differenziert betrachtet werden. Maria Montessori konnte allerdings leider auch nicht von der Versuchung lassen, sich dem Duce anzubiedern. Und wo lebte eigentlich der Sohn von Maria Montessori?"
























.