Sonntag, 8. Dezember 2013





















Zu schade, dass manchmal nicht schneller gelernt wird. Bei der Verteilung allzu inniger Informationen in Artikeln beispielsweise. Oder haben da die Engel wieder Federn fallen lassen? Es scheint, als ob Räumlichkeiten aller Art in der Tat inspirierend wirken auf Menschen (oder muss es hier: Männer heissen). Menschen, die auf der Suche sind nach läutseeligen warmen Worten. Welche gut sind für's Geschäft. Läutseelige Worte der Verleger-Gattin für die nächste Spenden-Aktion beispielsweise, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Will sie doch nur die armen Seelen fair behandeln und ihnen den Weg aus dem Schatten zeigen. Genau wie der scheidende Polizeipräsident von Köln, dessen Interview gestern gerne von mir mit dem dazu passenden Bild betrachtet wurde. Die Besuche nach seiner Pensionierung bei Kleinkunst-Bühnen aller Art sind sicher schon gut vorbereitet. Es soll sogar helfen, sich da den Rat von Kollegen zu holen, die Ähnliches für ihre Freizeit planten. Ja, das Leben ist wirklich voller Wiederkehr. Wie ich nicht erst seit der wiederholten Lektüre von Gerda Weilers Matriarchat im alten Israel ahne.
Wir alle wissen: Manchmal hilft bei Ärger über allzu intime Verteilung schon, die Dinge einfach offen auf den Tisch zu legen. So paradox das auch klingen mag. Ist die Diagnose erst einmal gestellt, so findet sich für fast jedes (seelische) Problem auch das passende Gewürz. Oder Kraut. Eine Aufgabe vor allem für die Ladies auf dem langen Lernweg. Kölner Informationsverteiler mit leicht nuttig-nussigem Charakter sind schon immer sehr dreist gewesen, wenn es denn darum ging, das Pascha-Paradies zu stärken. Doch das stösst andererseits auch ausserhalb auf verstärktes Interesse. Und Aktion.

























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