Mittwoch, 26. Juni 2013





















Welche Wort-Akrobaten sassen denn da an den Formulierungen? Und wer finanziert die Forschung?
"Tunesien: Vom Staatsfeminismus zum revolutionären islamismus". "Formierung einer neuen Geschlechterordnung". Klingt echt interessant.





Tunispro schreibt dazu: "Frauen war das Tragen des islamischen Hijab "Khimar" (im Gegensatz zum traditionellen tunesischen Kopftuch, "Safsari") oder gar eines Vollschleiers (Niqab) in öffentlichen Bereichen (Universität, etc.) verboten, ebenso wie dem Mann das Tragen des "islamischen" Vollbartes.
Begründet wurden diese Verbote damit, daß sie ein "untunesisches" Verhalten darstellten und somit staatsfeindlich seien, genauer, daß der Hijab ein Zeichen der Mitgliedschaft in einer fundamentalistischen Gruppe sei, die sich hinter der "Religion" versteckt, um politische Ziele zu erreichen.
Der Hijab ist, der früheren tunesischen Regierung zufolge, ein sektiererisches Kleidungsstück ausländischen Ursprungs und sein Tragen werde im Koran nicht vorgeschrieben.
Die Unabhängigkeit öffentlicher Angestellter sei zudem mit dem Tragen dieser Kleidung nicht vereinbar.
Die Verbote werden zwar nicht strikt und generell, doch mit großer Beharrlichkeit durchgesetzt, so daß es de facto in Tunesien Ende 2010 keine islam-fundamentalistischen Gruppen gab, die in irgendeiner Weise öffentlich in Erscheinung traten, sondern sie wichen eher ins "Exil" nach Europa oder ins Nachbarland Algerien aus.






Seit dem Umsturz Anfang 2011 hat sich dies jedoch gändert und es zeichnen sich nun verstärkt religiöse Tendenzen in der von islamischen Parteien dominierten Politik und Gesellschaft ab.
Zwar gibt es derzeit nur wenige Frauen, die strenge, angeblich islamische, Kleidungsvorschriften befolgen und beispielsweise einen Gesichtsschleier tragen, doch gegenüber den Vorjahren ist eine ständige Steigerung der Anzahl festzustellen.
Bei den Männern werden zunehmend Vollbärte und Umhänge "afghanischer Art" getragen." Zitatende.








Nicht wahr, es gibt nur zwei Lösungen für unsere Herren (und wenigen Damen) Super-Kapitalisten: Entweder guter Islamismus oder böser Sozialismus. Oder so? Und mit Fundamentalismus vollgestopfte Frauen sind auf Dauer dann auch als billige und willige Arbeitskräfte zu gebrauchen, haben sie doch das Unterwerfen gut gelernt dank stetiger Bewusstseinskontrolle. Nicht wahr? Hach, was freuen wir Frauen uns da doch alle sehr.
























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