Sonntag, 17. Februar 2013





















Wahre Liebe Oder: Mittelalter-Reenactment. http://www.heise.de/tp/artikel/38/38339/1.html
Barbara Walker, Das geheime Wissen der Frauen: "Eine Zeitlang nahmen es gewisse Ritterorden auf sich, die bedrohten Frauenrechte im Namen der großen Göttin zu verteidigen. Aus dieser Epoche stammen romantische Geschichten von Rittern, die 'Frauenburgen' vor Räuberbaronen retteten, die ihnen ihren Besitz genommen hatten. Um das 12. Jahrhundert, als die Kirche begann, ihre Gesetze mit den Zähnen der Inquisition durchzusetzen, verlagerte sich der Schwerpunkt von der Verteidigung der Frauen auf die Verteidigung der Kirche. Sir Parzifal oder Parzival war das typische Beispiel des heidnischen Helden, der schließlich zum Christentum übertrat und den Frauen entsagte.
Zunächst war er ein Meister der Liebe; später wurde er 'geläutert', schließlich schrieb ein kirchlicher Schriftsteller über ihn: "Er galt damals als einer der Männer der Welt, die am tiefsten an Jesus Christus glauben, und davon gab es nur wenige, denn in jenen Tagen schonte der Sohn den Vater so wenig wie einen Fremden." Parzival macht sich auf, "eine Edelfrau, die enterbt worden ist", zu retten, doch inmitten dieses Abenteuers wandelt sich seine treue Ergebenheit, und er brandmarkt sie als Verführerin und Hexe.
Die romantische Dichtung offenbart den ständigen Konflikt zwischen der liebesorientierten Philosophie der Minnesänger und der liebesfeindlichen Haltung der Kirche. Der Klerus erklärte, Liebende seien "lasterhaft", weil sie Gott vergäßen und die geliebte Frau zur Göttin erklärten. Ein Priester behauptete, die Barden "lieben in sündiger Weise Frauen, die sie zu Göttinnen erheben" und das sei dasselbe, wie den Satan zu lieben."
http://independentsla.blogspot.de/2012/01/blog-post_3328.html























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