Freitag, 8. Februar 2013



















His Magickal Career?
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The late Aleister Crowley, my very good friend.”
—L. Ron Hubbard, Conditions of Space Time Energy, 1952, PDC lecture 18




Welche Karriere? Diese hier? "Als Teil von religiösen Ritualen war Sex für ihn etwas Unpersönliches." Das kennen wir ja aus diversen esoterisch-spirituellen Traditionen ... "Er zeugte Kinder, die früh starben oder um die er sich nicht kümmerte. Dorothy Olsen, eine der Scarlet Women, trank sich zu Tode. Maria de Miramar, die zweite Mrs. Crowley, verbrachte ihre letzten Lebensjahre in einer Irrenanstalt. Hanni Jäger, die er "The Monster" nannte, beging Selbstmord. Mag sein, dass er sich zu Frauen hingezogen fühlte, die in psychischen Grenzbezirken unterwegs waren, weil es mit ihnen einfacher war, auf eine andere Bewusstseinsebene zu gelangen. Die Tatsache bleibt bestehen, dass er auf seinem Lebensweg eine Spur von Wahnsinn und Tod zurückließ."
Aber Hauptsache, unsere Herren - und Damen - Satanisten haben sich selbst in einen vermeintlich gottähnlichen Zustand erhoben. Und die Rückkehr in die weibliche Monsterhöhle hat man(n) mit dieser Ideologie auch elegant umschifft.





"Sie fürchten, auf dem Höhepunkt des Orgasmus ihren Geist an den Kosmischen Geist zu verlieren, sie fürchten die Nähe zur Todeserfahrung (Ichverlust) und zum Wahnsinn ('lunacy', Hingabe an den Mond). Als Folge davon benutzen Männer, nachdem sie Körper und Geist voneinander getrennt haben, ihren Körper (bzw. Penis) als Instrument 'unbeteiligter' Erfahrung, sie würdigen die Sexualität zum Abwehrinstrument gegen die Liebe herab. Das tiefste Ich-Du-Erlebnis, dessen Menschen fähig sind - die einem Todesorgasmus ähnliche Erfahrung, bei der das Ich jede Abwehr aufgibt und eins wird mit dem Kosmischen Selbst - kann es im Patriarchat nicht geben, weil der Geist des Patriarchats alle Ekstaseerlebnisse seiner Geschöpfe ablehnt und verurteilt.
Der Mann hält also sein in sich selbst verkapseltes Ego aufrecht, während die Frau als fleischliches Objekt entpersönlicht wird. Wenn Frauen als 'sexuell passiv' und 'von Natur aus masochistisch' abgestempelt werden, hat das hochpolitische Gründe:
Entpersönlichte Sexualität gibt dem Mann die Möglichkeit, sein Ego, d.h. sein Eigentumsrecht aufrechtzuerhalten. Und es gibt keine starke selbstbewußte Frau, die ihn im Namen einer größeren Transzendenz in Frage stellen könnte. Jenseits des Ödlands der Verzweiflung, des Leidens und der Entfremdung liegen Göttinnen-Reiche unendlicher Freude und Erleuchtung - der Kriegsgott aber steht an der Grenze und will kein männliches Ego diese Grenze überschreiten lassen."






Der Teufel sitzt denen im Nacken, 
die die Göttin verleugnet haben.


Aus: Monica Sjöö, Barbara Mor, Wiederkehr der Großen Göttin. 
Die Religion der großen kosmischen Mutter und ihre Vertreibung durch den Vatergott





P.S. "Du bist doch Hexe. Du machst das doch gerne." Gemeint war wohl: Mich zu kümmern. Gemeint war für mich allerdings nicht: Meine Hilfsbereitschaft immer und immer wieder unter Darbietung diverser Lügenmärchen ausnutzen und instrumentalisieren zu lassen. Wir kennen solche Reaktionen aus zahlreichen asozialen Eroberer-Mythen.





















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