Donnerstag, 14. Februar 2013





















Als Aufpasser rechtsradikale Security: "Derlei Praxis ist allerdings nicht nur auf Amazon oder anderen Online-Händlern beschränkt, sondern betrifft z.B. auch Unternehmen mit saisonaler Ausrichtung.
Hier sei insbesondere Ferrero genannt, als Unternehmen, dessen Produkte sicherlich schon fast jeder mal gegessen hat. Hier wird alljährlich in Sizilien und Sardinien, das benötigte weibliche Personal für die Produktion in Stadt-Allendorf angeworben, samt Bewacherinnen in Form von Nonnen der dortigen kath. Klöster. Die dort seit Jahrzehnten geübte Praxis unterscheidet sich scheinbar in Nichts, von der Praxis bei Amazon. Die Stammmannschaft in Stadt-Allendorf besteht lediglich aus wenigen Festangestellten, die für die laufende Wartung und Erweiterungen der Maschinen, sowie für die dortige Verwaltung benötigt werden.
Der Unterschied zu Amazon besteht darin, das hier kein Hahn danach kräht und sich die Mannschaft der Bundeswehrkaserne alljährlich auf die "feurigen" Süditalienerinnen freute, sofern diese ihren abendlichen Bewacherinnen entwischen konnten."







Noch nicht billig, (weiblich und) willig genug? Auf dem World Economic Forum in Davos am 28. Januar 2005, äußerte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder: „Wir müssen und wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. Ich rate allen, die sich damit beschäftigen, sich mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen, und nicht nur mit den Berichten über die Gegebenheiten. Deutschland neigt dazu, sein Licht unter den Scheffel zu stellen, obwohl es das Falscheste ist, was man eigentlich tun kann. Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut, und wir haben bei der Unterstützungszahlung Anreize dafür, Arbeit aufzunehmen, sehr stark in den Vordergrund gestellt.“





Amazon zahlt ca 13,50-15,50 an die Zeitarbeitsfirmen.
Wenn die davon nur 8,50 -9.- weitergeben an die Arbeitnehmer dann ist das leider so üblich in Deutschland.






Update: Aus einem Antwort-Schreiben: "Amazon duldet keinerlei Diskriminierung oder Einschüchterung. Auch wenn das Sicherheitsunternehmen nicht von Amazon beauftragt wurde, prüfen wir derzeit selbstverständlich den von den Redakteuren gemachten Vorwurf bezüglich des Verhaltens des Sicherheitspersonals und werden umgehend geeignete Maßnahmen einleiten." 






Und noch ein Kommentar: "Mit "früher" meinen SIe so wie bei Porst, Neckermann, Otto, Quelle? Oder - noch früher - den "Vorratseinkauf" auf dem Jahrmarkt? Warum gehe ich nicht in den Laden "nebenan"? Vermutlich, weil's schon 2 km zum nächsten kleinen Dorfladen und 15 km zum nächsten Supermarkt sind. Was brauche ich? Gewerblich: hauptsächlich Büromaterial. Lasse ich schicken. Für den Garten: Wildtierzaun - da war ich in 5 Baumärkten, ham se nicht, kriegen se auch nich mehr rein, lasse ich schicken. Schilfrohrmatten - 4 Baumärkte, nur Chinaware, also lass ich mir's schicken. Alte Pflanzsorten: Spezialversender. Schuhe: kriege ich aus UK. Klamotten: kriege ich aus USA ohne Markengehupe zum Bruchteil des durchgestylten In-Laden-Preises. Ich kenne meine Größe, brauche daher auch keine Beratung. Große Auswahl zur überwiegend vegetarischen Ernährung: Spezialversender. Dazu hat noch eine Unterschriftenaktion unserer örtlichen Apotheke zur Wettbewerbsverhinderung dazu geführt, dass ich jedes greifbare Mittel, das man nur in der Apotheke bekommt, online bestelle. Da kriegt man dann auch Sachen, von denen der örtliche Apotheker behauptet, dass es sie gar nicht gibt.
Das, was ich kaufen will, kann ich nach dem Auspacken auch anfassen. Ich kann mir sogar eine Auswahl zusenden lassen. Spart Zeit, Sprit (Öffis kann man hier vergessen) und Geld. Vor allem verschwendet man nicht seine Zeit damit, im Laden unsinnige Sachen anzugucken, die man eigentlich gar nicht benötigt und dann doch spontan kauft, sondern kauft online gezielt das, was man gerade braucht."







"Und ich kaufe meine Bücher im Laden vor Ort"
"Schön, wenn man die Möglichkeit hat. Für mich war es früher immer eine Qual, im Buchhandel englischsprachige Bücher zu bestellen, man bekam immer das Gefühl vermittelt, ein Verbrechen zu begehen ("aber Sie kaufen das dann auch wirklich!"). Mit Amazon (als es das in Deutschland noch gar nicht gab) hatte das endlich ein Ende."
Und der örtliche Buchhandel recherchierte im VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher), das riesige Lücken hatte. Den lukrativen Handel mit gebrauchten Büchern gab es so gut wie nicht, ganz im Gegensatz zu heute. 























.