Dienstag, 29. Januar 2013

















Pflanzenwerkstatt.at
(Seite im Umbau)
Ampass, Österreich





Birgit Seyr
Mit Pflanzen verhüten: Über die Wiederentdeckung einer alten Tradition der selbstbestimmten Geburtenregelung



In unzähligen alten Kulturen wurden oder werden von Frauen (und seltener auch von Männern) Pflanzen als Verhütungsmittel verwendet. In diesem Buch wird aus vielen verschiedenen Quellen Wissenswertes über Anwendungen, Dosierungen und Wirkungsweisen dieser interessanten Heilpflanzen zusammengetragen. In ausführlichen Pflanzenportraits wird eine Auswahl an traditionellen Verhütungspflanzen vorgestellt, deren zuverlässige Wirksamkeit auch von der naturwissenschaftlichen Forschung bestätigt wurde. Ein Buch für alle Frauen und Männer, die an außergewöhnlichen Heilpflanzen und an einer Alternative zu herkömmlichen Verhütungsmethoden interessiert sind.




Amazon-Rezension: "Sehr Wissenswertes Buch! Mit leider 4 zensierten Seiten. Da laut deutschen Strafgesetztbuch §219a Abs.1 das Schreiben und Reden über Pflanzen verboten ist, die streng genommen, abtreibend wirken. Aber es gerade für Schwangere Frauen sehr wichtig wäre zu Wissen was sie während der Schwangerschaft für Tees, Kräuterauszuge und Heiltees verzichten sollte um die Schwangerschaft ohne Probleme zu beenden. Leider ist dieses Wissen verboten weiterzugeben, wenn man es hat."
Es gibt immer einen Weg.





Und hier ein wenig kulturhistorische Kräuterkunde:



die Petersilie
(Petrosilenum) 
Garteneppich




"In großen Mengen haben verschiedene in der Petersilie enthaltene Wirkstoffe eine das Nervensystem anregende Wirkung. Schon in der Antike wurde sie deshalb als harntreibendes und menstruationsförderndes Mittel angesehen. Mittelalterliche und auch moderne Pflanzenbücher berichten von Abtreibungsversuchen mit Petersilie, die aber nicht ohne Gefahren sein sollen. Im Mittelalter hießen diejenigen Gassen, in denen die Freudenhäuser waren, oft "Petersiliengasse" oder ähnlich. Vielleicht verbirgt sich dahinter ein Hinweis auf Abtreibung mit Petersilie. In den Hexenprozessakten heißt der Teufel manchmal "Peterling", in einem lothringischen Prozess nannte man ihn "Maitre Persil", ein deutlicher Hinweis auf den Teufel als "Hintermann" abtreibender Hebammen und Kräuterweiber."