Sonntag, 2. Dezember 2012



















Nicht nur München, Berlin und Hamburg machen sich immer so breit. Und Chicago ist sowieso bekannt dafür, die Ideen an den Chef als eigene abzuliefern.
Herr Maßen, erklären Sie mir doch bitte, warum auch die Inhalte des PCs, an dem ich schreibe, sich immer so weit verteilen. Ist das vielleicht deshalb, weil die Jungs und ihnen assistierende Mädels in der Umgebung sich so schlau vorkommen, wenn sie kreative Frauen technisch und finanziell versuchen auszutricksen? Vom psychologischen Laienspieltheater ganz zu schweigen.
Und auch in Düsseldorf herrscht man offenbar, solange man noch kann. Das telefonische Grinsen über die vor einiger Zeit im Internet abgefangene Strafanzeige nach Düsseldorf ist noch im Protokoll. Wenn man ganz genau hinhört. Heute schon bei Ebay gewesen?
By the way: Die Bestellung des Sektes zu Silvester für das Personal mit Ganzkörpereinsatz in der Stammstrasse und Umgebung wurde schon storniert?







So. Heute und je nach Lust und Laune in den nächsten Tagen ein paar kurze Anmerkungen zum multikulturellen Lebensmittelanbieter Aldi mit sehr unterschiedlich gebildeter Security und etwas eingeschränktem Zugang aus der Sicht einer Mutter und Grossmutter unterwegs mit kleinem Kind. Man kann natürlich sehr laut rufen, damit man in den Laden reingelassen wird. Oder irgendwie mit der dritten Hand die Sperre wegtragen. Denn ein Kinderwagen ist kein Panzer, der die Sperre am Eingang niederwalzt, die auch als Kinderköpf-Maschine benutzt werden kann. Daher sollte man den Wagen vorsichtshalber nicht mitnehmen. Und das kleine Kind am besten auch zu Hause lassen, sonst wird es im Milliarden-Unternehmen etwas schwierig für Mütter. Wenn dann noch die kleinen Körbe am Eingang fehlen.







Ich habe daher in der einen Hand meinen Einkaufstrolley extra für alle sichtbar offengelassen und eingekauft, an der anderen Hand Luca festgehalten, damit der kleine Zweijährige nicht durch den Laden tobt.
Ich bedanke mich bei Herrn Saqui für seine freundlichen Bemühungen, die Firma Aldi zu vertreten. Herrn Erkan? von der Security schenke ich als Politologin gerne einen Bildungsgutschein für die Seminare meiner Kollegen zum Verhalten in der deutschen Demokratie, die aus vielen verschiedenen Akteuren besteht. Die Standorte der Aldi-Firmen befinden sich auf dem Boden der deutschen Demokratie.
Im einen oder anderen Türsteher-Club mag man das anders sehen. Aber auch dort werden mittlerweile die Menschen auf die Spielregeln in der deutschen Demokratie aufmerksam gemacht, die unter anderem sogar per Grundgesetz für den Schutz der Mütter sorgt. Jede Organisation hat sich daran zu halten, doch dieses Wissen muss leider wieder an einigen Orten sehr bildhaft vermittelt werden, und bisweilen regt das dann natürlich auch den Hormonspiegel an. Wahrscheinlich war es also der weibliche Hormonspiegel, vielleicht auch die Erinnerung an die hin und wieder individuell klingende Ausdrucksweise per Lautsprecher, die mein sicher sehr lautes Geschrei und die ausdrückliche Aufforderung zum Erscheinen des Geschäftsführers im Kölner Innenstadt-Laden auslöste. Das allzu forsche Auftreten von Herrn Erkan, sein Versuch, mich des Ladens zu verweisen, musste nämlich eine passende und deutliche Antwort erhalten. Die sicher sehr emotional war. Aber man weiss ja: Frauen sind so emotional. Viele Männer, die demokratisch sozialisiert und entsprechend ausgebildet sind, finden das gut. Sie erscheinen dann auch gerne ganz offiziell zum weiteren professionellen Austausch der Argumente.






















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