Mittwoch, 28. November 2012

















Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht:
"Stellungnahme zum Gesetzesentwurf für eine Ergänzung des
Urheberrechtsgesetzes durch ein Leistungsschutzrecht für Verleger




Der Deutsche Bundestag wird in Kürze über eine Änderung des Urheberrechtsgesetzes beraten, durch die ein Leistungsschutzrecht für Verleger geschaffen werden
soll. Weite Kreise der deutschen und europäischen Rechtswissenschaft sind darüber
besorgt. Der Bedarf für ein solches Schutzrecht wurde bislang in keiner Weise
nachgewiesen. Es besteht die Gefahr unabsehbarer negativer Folgen.
Mit diesem Schreiben werden die Gründe aufgeführt, die dagegen sprechen, die
geltende Rechtslage zu verändern. Verantwortet wird der Text vom Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, das seit seiner Gründung im
Jahre 1966 das politisch und wirtschaftlich neutrale Kompetenzzentrum in den von
ihm betreuten Rechtsgebieten ist. Das Institut unterstützt insbesondere die deutsche
und europäische Urheberrechtsentwicklung seit Jahrzehnten mit wissenschaftlicher
Expertise."






Via, jetzt für das Auffangbecken Piratenpartei Werbung machend.
Update zum Blog-Beitrag



P.S.
"Isoliertes Internet"? Ist das dort, wo man nicht hört, wenn die Knochen knacken?



P.P.S.
Ich heul' gleich:
Zitat: "Die Preie für Onlinewerbung ist dank Google so gering, dass durch Online- Werbeeinnhamen kein Qualitätsjournalismus möglich ist!!!"

Hach ja. Die Qualität des guten alten Print-Journalismus. So. Wollen mal sehen. Eine 1/1-Seite 4-Farb kostet 2012 bei der BILD-Zeitung ... Moment:
Also laut Axelspringer-Mediaplot.de :
Gesamt BRD inkl. BZ 432.445,00 Euro. Gut, es geht natürlich auch etwas kleiner. Alles öffentlich zu lesen im bösen bösen Internet.




Aus welchen Gründen ist eigentlich der Axel-Springer-Verlag führend bei dieser Gesetzes-Kampagne? Ach, übrigens: Zu diesem Blog-Beitrag noch ein kleiner Nachtrag: Der Kopp-Verlag. "Die Welt bezeichnet ihn als „kleinen, aber sendungsbewussten“ Verlag". Ein wirklich interessantes Milieu. Und noch einen Gruss an die satellitengestützten Kommentarschreiber aus Übersee.




















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