Montag, 8. Oktober 2012


















Und wieder ein sehr anschauliches Lehrbeispiel: Das Wut-Virus will verteilt werden. Und Gelassenheit soll weichen. Genau wie ein stabiles Selbstwertgefühl. Ein Bedrohungsszenario wird Stück für Stück aufgebaut, das auch auf Isolation beruht. Es kann zum Beispiel nie ausgeschlossen werden, dass zur Zerstörung von Kontakten falsche Informationen weitergegeben werden.
So bekam einmal ein kleines Kind von seiner Mutter eine Tasse kochend heisses Wasser vorgesetzt. An den Besuch der Mutter im Krankenhaus kann es sich nicht erinnern. Wohl aber an das Gefühl, dass der eigene Vater neben der Trage auf dem Weg in die Notfallambulanz einen sehr verstörten Eindruck machte. Es sprach aus ihm das schlechte Gewissen und Schuld. So jedenfalls erschien es dem kleinen Kind, das neben den schlimmen Schmerzen nun auch noch sehr verwirrt war.
Diese Geschichte ist bekannt. Nun trug es sich gerade zu, dass über Facebook die Geschichte eines Maulbeerspinners vermittelt wurde, der sich mehr und mehr mit weissen Fäden einspinnt und dann mit Dampf überbrüht und getötet wird, so dass der weisse Faden als lukrativ zu vermarktende Seide entfernt werden kann. Eine kleine Geschichte aus dem Reich der Selbstständigen, denn exklusives Kunsthandwerk will beworben werden.
Was lernen wir aus diesen Geschichten? Vielleicht dieses? Gut' Ding will Weile haben. Handwerk hat viele verschiedene Traditionen. Hinter Hasen sammeln sich viele verschiedene Tiere. Und eine effektive Abwehr braucht Geduld, ein langes Gedächtnis, Humor und viel Verständnis für Verwirrte. Vor allem aber braucht sie passgenaue Mittel und Methoden für Kommmunikations-Komiker und Psychopathen.






















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