Sonntag, 16. September 2012


















"Seit mehr als einem Jahr gibt es nach Aachen und Bonn auch in Köln die Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftaten (ASS). In fünf Kölner Kliniken, die beteiligten Häuser findet man am Ende des Artikels, können Frauen in Köln nach Sexualstraftaten zunächst anonym die Spuren sichern lassen. 25 Frauen haben im vergangenen Jahr das Angebot genutzt, drei von ihnen im Anschluss Strafanzeige gestellt.
Viele Opfer sexualisierter Gewalt scheuen davor zurück, direkt nach einem Übergriff eine Strafanzeige zu stellen. Oft sind sie auf Grund der traumatischen Erfahrung nicht in der Lage, diesbezüglich eine zeitnahe Entscheidung zu treffen. Wichtig für eine spätere Beweisführung ist jedoch, dass mögliche Tatspuren gerichtsverwertbar gesichert werden. Hier knüpfen die Modelle der anonymen Spurensicherung an".





















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