Donnerstag, 9. August 2012


















Kein Sex mit Nazis - Nein, es ist nicht normal, einen Nazi im Bekanntenkreis zu haben.
Diese Debatte wirft "Licht in die Tiefe eines Geschehens, bei dem Individuen wissentlich bereit sind, die verbrecherische Ideologie eines anderen abzuspalten von der „netten Person“, die dieser andere doch darstelle. Dabei leugnen sie mit Vorsatz den Inhalt der Überzeugungen, dabei werden sie gewissermaßen auch als Beischläfer zu Mitläufern."
"Nationalsozialismus ist keine Meinung, keine Gesinnung. Er ist ein Verbrechen. Nach ihm wird nicht geschnüffelt, sondern gefahndet. Er greift den Kern unserer demokratischen Werte an. Beziehungen sollen Privatsache sein. Wer allerdings Neonazis in seinem Umfeld, Freundeskreis oder seiner Familie akzeptiert, unterstützt die rechte Szene mit seinem Wegsehen. Ob die betroffene Person das nun will oder nicht. Was das Umfeld im Sport angeht sei auf die Studie "Rechtsextremismus im Sport" (im Auftrag des Bundesinnenministeriums)verwiesen.






"Die Gefahr, die dem Sport durch Rechtsextremisten droht, wird sträflich unterschätzt. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt die Studie „Rechtsextremismus im Sport“. Aufgrund seines hohen gesellschaftlichen Renommees ist der organisierte Sport in Vereinen und Verbänden der Untersuchung zufolge ein Ziel für menschenverachtendes Gedankengut. Die meisten Sportverbände sähen aber keine Veranlassung, sich für ihre Arbeit näher mit dem Thema Rechtsextremismus zu beschäftigen."







Quelle: Berliner Zeitung - Unter dem Deckmantel des Sports
"Nadja Drygalla war zunächst Mitglied der Sportfördergruppe der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern. Diese musste sie verlassen, als ihre Beziehung zum NPD-Funktionär Michael Fischer bekannt wurde. Sie wurde anschließend vorgeschlagen für eine Förderung durch die Bundeswehr - ob sie diese bekommen kann, ist nach dem Eklat bei den Olympischen Spielen umstritten. Wie Drygalla sind die meisten Spitzensportler in Deutschland trotz ihres Bekanntheitsgrads auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Denn kaum ein Athlet kann allein von Wettkampfprämien leben."







Anmerkung: "Wohlstandschauvinismus" wurde in der o.g. Studie des Bundesinnenministeriums auch als ein Kriterium des Rechtsextremismus genannt.








"Ich denke, es ist wichtiger, dem (Sex-)Partner eines Extremisten deutlich zu machen, dass er / sie selbst Opfer einer menschenverachtenden Ideologie sein kann oder bereits ist. Denn wer Unschuldige (wenn auch nur geistig) attackiert und sich nicht um Persoenlichkeitsrechte anderer schert, macht in der Regel nicht halt vor seinem Intim-Partner. Die abstossende Wortwahl eines Michael Fischers verraet ein Denken, das sich nicht nur auf seine Hassobjekte beschraenkt."










Und noch ein Nachtrag:





"Leider wissen wir nicht, ob Rogge wenigstens ein wenig peinlich war, dass Jibril Rajoub, Chef des Palästinensischen Olympischen Komitees, diese Unanständigkeit in einem persönlichen Brief an ihn überschwänglich gelobt hat. Sport, schrieb der Palästinenser da, sei „...eine Brücke der Liebe und dazu da, Frieden zwischen den Nationen“ zu befördern."








Ein weiterer Nachtrag:




Es stinkt da gerade pink. Wieder mal jemand, der sich das antifaschistische Mäntelchen umhängen möchte? Es versuchen sich selbstverständlich auch alte Netzwerker zu profilieren.
Was dagegen? "Zur Information für den geneigten Leser: Vergleiche, die diese Diskussion mit der Verfolgung von Juden gleichsetzt oder andere Verharmlosungen von Nazi- und Neonazigewalt werden nicht veröffentlicht."
Antwort: "Super Herr Altun (und wer sich daran stört: Es gibt Foren wo eben dieses möglich ist. Also nichts wie hin?)"
Schon wieder mal auf Fischfang?
Aber wir alle wissen ja mittlerweile, dass die DDR ein gehöriges Antisemitismus-Problem hatte. Man tobte sich gerne in arabischen Ländern aus, führte hochmotivierte junge Frauen und Männer aus der Bundesrepublik in palästinensische Lager ab zum antisemitischen Kampf. Und führte dann auch gerne mal deutsche Rechtsextremisten an der langen Leine.
Dann gibt es da noch diverse internationale Frontgruppen, auch aktiv in England und mit ehemaligen englischen Abgeordneten, die Geld sammeln in Moscheen in Florida zum gemeinsamen Kampf von Muslimen und internationalen Sozialisten. Nazis und Neo-Nazis tummeln sich halt gerne auf alten arabischen Wegen.
Wie gesagt: Aktuell stinkt es gerade pink. Aber auch für salzsstreuende KölnerInnen nun wirklich nichts neues.





















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