Samstag, 18. August 2012


















"Kennedy war keines Falls von immer größeren Zweifeln geplagt. Sonst hätte er wohl kaum gegen Ende seiner Spitzeltätigkeit angefangen aus Eigeninteresse Informationen zusätzlich an die private Sicherheitsfirma 'Global Open' weiterzuleiten oder später 
seine eigene Sicherheitsfirma gegründet, für die er mit seinen Erkenntnissen aus der Spitzeltätigkeit warb.
Viel schlimmer ist jedoch, dass die politische Dimension völligst außer Acht gelassen wird: Kennedys Einsatz war knallharte Gesinnungsjustiz. Er ist ein Angriff auf kritische Strukturen und im Rahmen einer zunehmenden Überwachungskultur zu bewerten. Der Einsatz war fern von jeder demokratischen Kontrolle. Richtig im Artikel ist, dass Kennedy für die National Public Order Intelligence Unit (NPOIU) arbeitete. Verheimlicht wird, dass diese Teil der National Domestic Extremism Unit (NDEU) ist, die wiederum zur Association of Chief Police Officers Terrorism an Allied Matters Committee (ACPO(TAM)) gehört.
Einer privaten (!) Firma, die die erlangten Informationen an staatliche Behörden verkauft (!). Diese hat keinerlei Rechenschaftspflicht der Öffentlichkeit gegenüber und springt deswegen genau dann ein, wenn Aufträge für das Scotland Yard zu heikel werden."





















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