Mittwoch, 29. August 2012



















Ich möchte gerne mal eine vergleichende Statistik sehen über Daten wie Alter, Geschlecht, Nationalität, Arbeitsbedingungen und Einkommen der Beschäftigten von Paketdienstleistern. Für den Anfang vielleicht ein Vergleich DHL und Hermes?
Der Wettbewerb um willige Arbeitskräfte läuft ja dort auf Hochtouren, die Branche boomt. Der Handel über das Internet wächst. Was selbstverständlich gut ist für eine flächendeckende Verteilung von Handwerk, Gewerbe und Einzelhandel in Deutschland, dem Internet sei Dank.
Wer will schon auf Dauer Unternehmen wie ECE-Projektmanagement bereichern und dafür in riesigen (Bahnhofs-) Shoppingzentren - Stuttgart begrüsst den unterirdischen Bahnhof selbstverständlich sehr - wenige grosse Marken zu teuren Preisen kaufen. Die dafür dann auch genug Geld haben, um Immobilien-Mieten im Zehntausender-Bereich und PR-Kampagnen und Werbung in Millionenhöhe in Massenmedien zu schalten. By the way: Wie teuer war eigentlich dieser Glaspalast? Zum Beispiel. Nur für vernünftige Löhne für die meisten Ladies in den Läden langt es meistens leider nicht.





Viel Geld ausgeben kann ein kleiner Handwerker oder ein kleines Mode-Label natürlich nicht. Es kann auch keine Heidi Klum im Fernsehen für sich spielen lassen oder ein rothaariges Mode-Modell in Container-Ware stecken. Es kann nur Qualität zu vernünftigen Preisen verkaufen, wenn es sich auf Dauer halten will, und auch das Internet für sich nutzen, weil die eigene Seite im Internet, das Blog bezahlbar sind. Und wenn es bleibt, weil die Leute es lieben, kann es eingekauft werden und eine grosse Marke werden. Vielleicht hält es seine Qualität. Das kleine Mode-Label kann sich im Internet zeigen wie andere Mode-Label auch. Die damit eine wohltuende Vielfalt verkaufen. Der Lebensmittel-Branche täte solch eine Vielfalt auch sehr gut.
Übrigens: Was ist los mit dem Nippeser Markt? Zieht dort jetzt die Vielfalt ein, nachdem ich letzten Freitag einige Leerstellen auf dem Platz gesehen habe?






















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