Samstag, 26. Mai 2012

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Es ist kein Geheimnis, dass die Kinder von traumatisierten Eltern nicht immer die besten Eltern sein können. Ebenso wie Eltern, die aus einem kulturellen Umfeld kommen, in dem Gewalt, direkter oder indirekter Zwang und rigide Strukturen gelebter Alltag in der Erziehung sind.
AnwerberInnen, ZuhälterInnen, Autragsnutten nutzen genau dieses für ihre Arbeit. Und suchen nicht nur im örtlichen Sado-Maso-Club, sondern bauen selber derartige emotionale Umfelder auf. Nicht selten wird über das Mittel der Sexualität ein neues Mitglied der Gruppe so lange dingfest gemacht, bis es ganz und gar verinnerlicht hat: Nach oben dackeln, nach unten treten! Heute Häschen, morgen Domina! Ein stabiles Selbstwertgefühl wird mit diesen Mitteln absichtlich untergraben, die Abhängigkeit von einer Führungsperson und der Gruppe gestärkt.
So wird aus einem Opfer ein Täter, der und die selber an der langen Leine geführt wird. Dazu werden auch widersprüchliche Signale, Einstellungen und Verhaltensweisen benutzt. Beispiel: Ein gleichzeitiges oder unmittelbar Folgendes "Komm näher - Geh weg". Denn paradoxe Bindungen, die auf widersprüchlichem Verhalten beruhen, sind besonders starke Bindungen.
Autoritäre Psychogruppen, (Wirtschafts-)faschisten, kriminelle Organisationen nutzen die Arbeit der AnwerberInnen dann für eigene Zwecke.
Dagegen gibt es handlungsstarke Mittel, Methoden. Lösungen. Und nicht nur eine angenehm zu tragende Maske - kein Keuschheitsgürtel - als Schutz und Abwehr in diesem Umfeld tut einfach gut. Ebenso wie sie hilfreich wirkt bei anstrengender Arbeit.





















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