Donnerstag, 17. Mai 2012

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Wer mag, vergleiche diesen und diesen Artikel. Beide Autoren veröffentlichen auf der sogenannten Achse der Guten.
Eventuell haben die Auftraggeber von einem der beiden Autoren einfach Angst davor, dass in Libyen, einem Land, welches reich gesegnet ist mit matriarchaler Kulturgeschichte und wahrscheinlich die historische Stätte der Amazonen, genau diese wieder mächtig werden? So wie deren Nachfolgerinnen, die zum Beispiel als LeibwächterInnen Gaddafis arbeiteten, und die sicher wieder hochmotiviert zur Bekämpfung nicht nur der aktuellen Kopftuch-Front aus ihren Verstecken kommen?
Die soziale Infrastruktur des reichsten afrikanischen Landes wurde zerstört. Nun dürfen auch libysche Riester-Renten verkauft werden? Billige und willige ArbeitssklavInnen mit Kopftuch putzen bestimmt bald sehr gerne die Büros in den Versicherungskonzernen und ganz brave Dienerinnen dürfen selber Versicherungen, Aktien und andere Finanzprodukte verkaufen unter Aufsicht im Pascha-Paradies. Auch als Playboy-Hase und Prostituierte gibt es in Libyen bestimmt bald in den eigens dafür eingerichteten Ghettos viele Jobs für Frauen, die nun auf die Art und Weise ihre Kinder ernähren dürfen. Eventuell findet manche Libyerin aber auch im Ausland einen Hasen-Job. Zum Beispiel ab Oktober im Kölner Rheinauhafen. Ist das nicht ein total toller Fortschritt im Gegensatz zum libyschen Sozialismus? Hervorragend verdient haben auf jeden Fall bis jetzt schon Militär-Firmen aller Art und die neuen Öllizenz-Besitzer.
P.S. Eine Frage: Wer hat das neue marokkanische Gewürzbuch finanziert, das im Kölner Stadtanzeiger mit einem Artikel beworben wurde? Der Autor und der Fotograf mögen keine Märkte, im Orient genannt Souks? Oder eher keine Märkte, auf denen Frauen auch Marktstände haben? Oder grassiert vielleicht gerade auch in der Buchstaben-Industrie die Angst vor fallenden Gewerbemieten? So ein 20-qm-Kiosk für 6000 Euro Monatsmiete ist schließlich ein richtig gutes Geschäft. Auf der Venloer Straße. Und mit Zweiteinnahmen gibt es sogar Leute, die sich das leisten können. In Köln. Im hübsch dekorierten Buch über die marokkanische Gewürzküche sind zwei Fotos von orientalischen Bauchtänzerinnen abgedruckt. Die Preise für Bauchtanz in unseren Pascha-Paradiesen sind sehr unterschiedlich. So wie die Preise für ein schickes Amazonen-Kostüm mit professioneller Ausrüstung. Und die Preise für die Aufklärung über falsche FrontführerInnen und Autoritäre Psychogruppen im Auftrag von Wirtschaftsfaschisten.






















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