Samstag, 14. April 2012

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Operation Condor






"Zur Entschlüsselung der Rolle der USA im Condor–Pakt: Mitte April 2001 erteilte der argentinische Richter Rodolfo Canicoba bahnbrechende internationale Haftbefehle gegen zwei ehemalige hohe Funktionäre der Militärregimes von Chile und Paraguay. Diese beiden, zusammen mit einem argentinischen General, der auch vom Gericht vorgeladen wurde, wurden beschuldigt, Verbrechen innerhalb des Systems der Operation Condor begangen zu haben. Richter Canicoba führt den Vorsitz über einen von mehreren Fällen weltweit, die Entführungen und Morde im Zusammenhang mit Condor, einem düstererem Lateinamerikanischen Militärnetzwerk, dass in den 1970er Jahren gegründet wurde und dessen Schlüsselmitglieder Chile, Argentinien, Uruguay, Bolivien, Paraguay und Brasilien waren (später kamen auch noch Peru und Ekuador dazu), untersuchen.
Condor war ein geheimes Intelligenz- und Operationssystem, das es den lateinamerikanischen Militärstaaten ermöglichte, politische Opponenten über Staatsgrenzen hinweg zu verfolgen, zu ergreifen und zu exekutieren. Flüchtlinge, die vor Militärputschs und Repression in ihrem eigenen Land flüchteten, ließ man in kombinierten transnationalen Operationen „verschwinden“. Die Militärs setzten sich über internationales Recht und über Traditionen politischer Sanktionen hinweg, um ihren grausamen antikommunistischen Kreuzzug auszutragen."




J. Patrice McSherry ist Professorin für Politikwissenschaften an der Long Island University und Autorin des Buches: Incomplete Transition: Military Power and Democracy in Argentina (New York: St. Martin´s Press, 1997) und unzähligen Artikeln über Condor und das Lateinamerikanische Militär. Sie begann in den frühen 1990ern sich für Condor zu interessieren und führte Nachforschungen in Brasilien, Uruguay, Paraguay, Chile; Argentinien und den Vereinigten Staaten durch.








In diesem Zusammenhang siehe auch das Buch "Urban Prayers" und den Artikel über die Verfolgung der Befreiungstheologen sowie die Rolle des Vatikan. Kapitalistische Elitenpositionen wie die des Opus Dei und ihre paramilitärischen Einheiten hingegen wurden und werden gefördert. Verstärkt auch in Köln. Als Antwort auf die massive Vernichtung der Befreiungstheologie entstanden evangelikale Bewegungen einerseits als Befreiungsbewegung, andererseits aber auch Gruppen mit starken neoliberalen Ausprägungen und teilweise vernichtend antisemitischen Haltungen. Und es gründeten sich Bewegungen insbesondere in Lateinamerika wie die der Verehrung der Jungfrau Maria.
Welche psychiatrischen und psychologischen Einrichtungen werden in Köln unterhalten vom rechts gerichteten Katholizismus, der sich auch in Spanien wieder genau wie unter Franco verstärkt versucht auszubreiten? Es gab unter Franco engste Verbindungen zwischen Militär und Opus Dei.
Um es spöttisch zu sagen: Liebe selbstmordgefährdeten und manisch-depressiven PatientInnen: Freut Euch auf ganz viel Abwechslung. Der nächste Anwerber kommt bestimmt. Entweder aus dem Nebenzimmer. Oder von irgendwo da draussen. Macht mit! Denn wir leben hier schließlich in der gut vernetzten und strategisch klug und klar genutzten Mafia-Stadt Köln. Und wie wäre es dann mit Bloggen für alle interessierten BürgerInnen? Mein neues Leben in der straff organisierten Psycho-Sekte? Alleine-Sein ab jetzt ausgeschlossen dank 24-7-Kontrolle für alle. Oder so? Das geht natürlich auch als hochkapitalistische Hexenbraut und oder Buddha-VerehrerIn mit gruppentherapeutischer Guru-Begleitung. Man kann aber auch dort echt authentisch labil wirken wollen. Undsoweiter.






















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