Montag, 5. März 2012

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Diese Leseleküre ist wirklich köstlich. Heilen mit Hilfe von Kräutern, Gewürzen und einer sehr schlichten Temperamentenlehre. Da hat alles seine sichere Ordnung. Nun schreiben wir zwar immerhin das Jahr 2012 und leben offiziell nicht mehr in den Zeiten der Verfolgung von rothaarigen Frauen, die zu allen Zeiten gefürchtet und geachtet waren aufgrund ihrer Sensitivität und eines Wissens, das sich bei entsprechender Schulung aus vielen verschiedenen Quellen speist. Das führt allerdings auch dazu, dass selbst im Jahr 2012 noch manches zwangsneurotisch esoterische System vor lauter Neid den Kren, wie Meerrettich im fränkischen und bairischen Raum genannt wird, als ein sogenanntes heilkundliches Mittel gegen Sommersprossen empfiehlt. Mir scheint, da hat manche Angehörige alter Elitekameraden der SS früher auch zuviel von dem Stoff gelesen. Dem Foto der Autorin jedenfalls nach zu urteilen, wundert es mich ein wenig, dass nicht auch noch ein heilendes Kraut genannt wird für Rothaarige, die zu viel Empfindungen haben bei Sex und anderen abartigen Sachen.



















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