Dienstag, 21. Februar 2012

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So so. Eine Schweigeminute für die Opfer der sogenannten rechtsterroristischen Zwickauer Zelle. "Aus diesem Anlass rufen der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände bundesweit um 12 Uhr zu einer Schweigeminute auf. Unterstützt wird die Gedenkminute auch von der Stadt Köln und der DITIB." Diese ist ein Ableger der türkischen Religionsbehörde und Bauherrin der Kölner Moschee.






Nun ist zwar nicht ganz klar, wer warum wen umgebracht hat. Wir alle kennen ja mittlerweile nicht nur die Geschichte von Gladio ganz gut und wissen, was der Konzernkapitalismus weltweit für Spielchen treibt. Aber Gedenkfeiern sind natürlich immer gut. Und das am 23. (Februar). Wer kennt es noch nicht? "23 - Nichts ist so wie es scheint." Von manchen auch gerne uminterpretiert als: Alle guten Hacker sterben an einem 23. Damit wird also an diesem 23. Februar auch der sogenannten KGB-Hacker gedacht? Oder sehe ich das falsch? Zitat zur Geschichte des Films:
"Am 1. März 1989 wurde – nach monatelanger Beschattung durch die Polizei und den Bundesnachrichtendienst – in einer bundesweiten Aktion die KGB-Hack-Gruppe zerschlagen. Im ARD-Brennpunkt am gleichen Abend wurde daraus „der größte Spionagefall seit Guillaume“. Am 15. Februar 1990 wurden die am KGB-Hack Beteiligten – Dirk-Otto Brezinski (DOB) und Markus Hess (Urmel) – zu Freiheitsstrafen auf Bewährung zwischen 14 Monaten und 2 Jahren verurteilt. Nachdem ihm Straffreiheit zugesichert worden war, fand die Polizei die verkohlte Leiche des 23-jährigen Karl Koch am 30. Mai 1989 in einem Wald bei Gifhorn, vermutet wurde Freitod durch Selbstverbrennung. Die tatsächlichen Umstände seines Todes wurden nie restlos geklärt, es wird aber vermutet, dass Koch dem psychischen Druck bei den monatelangen Vernehmungen, in Verbindung mit den Wirkungen seiner Drogenabhängigkeit und des geistigen Verfalls, nicht standgehalten hat. Auch wenn ein Mord an Koch nicht bewiesen werden konnte, so konnte er auch nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden." Zitatende.





Das ist natürlich auch ein interessantes Datum: Am arbeitsfreien 23. Februar begeht Russland den Tag des Vaterlandsverteidigers, der von vielen auch als eine Art Männertag betrachtet wird.
An diesem multikulturellen Gedenktag am 23. Februar werden dann also verschiedene Interessengruppen auch in Köln teilnehmen. Daher schlage ich vor, auf diesem verspäteten Kostümfest am besten wieder die symbolisch so gerne genutzten weissen Rosen ins Volk zu werfen. Die Opfer werden diese Form von Gedenken sicher zu würdigen wissen.



















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