Dienstag, 28. Februar 2012

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Praktikanten, Pleiten und Großkonzerne: "Inzwischen haben selbstverständlich auch die österreichischen Herausgeber bei ihren deutschen Kollegen gelernt und den grossen Einkaufswagen zur Hand genommen. Die Methoden sind dabei teils sehr dubios. Entweder werden unabhängige Blätter so lange mit Klagen zugeschüttet (etwa zum Thema “Werbekennzeichnung”), bis sie finanziell ausgedörrt sind oder die bislang unabhängigen Verleger werden selbst geködert, die Zeitung geschluckt und danach der vorherige Chef und jetzige Chefredakteur gekündigt. Zur Veranschaulichung solcher Medien-Machtmonopole – drei Mediengruppen in Österreich (die selbstverständlich fair arbeiten!) und deren heimische Produkte oder inländische Beteiligungen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit ... PPS: Ich bin ein Blogger – kein “Qualitätsjournalist”! Schliesslich arbeite ich ja nicht bei einer entsprechend ausgezeichneten Zeitung!!!"
P.P.P.S Und im Milliarden-Business der mit der Medienbranche untrennbar verknüpften Werbebranche geht es ähnlich zu. Viele Praktikanten sind total kreativ und geben alles, natürlich umsonst, um mit dabei sein zu dürfen in der großen weiten Welt der Bilder und Buchstaben.
P.P.P.P.S. Wer hat eigentlich "For you - Vor Ort" erfunden? Wieder mal dem Volk von oben auf's Maul geschaut? Zynischer geht es kaum noch. Man sollte sich am schicken Konfi-Tisch beim Brainstorming vielleicht nicht allzu sehr über das doofe dumme Volk lustig machen. Das hat im Gegensatz zu manchem jungdumm-dynamischen Werber nämlich häufiger jede Menge Menschenkenntnis. Erinnert sich jemand noch an Limmi? "Leute, fahrt Straßenbahn!"



















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