Freitag, 20. Januar 2012
















Ich habe gerade erfahren, dass die einst für Mitarbeiterschikane bekannte Drogeriemarktkette Schlecker, die nun Insolvenz anmelden will, im Gegensatz zu DM und Rossmann einen Tarifvertrag mit Ver.di abgeschlossen hat und damit seit kurzem die arbeitnehmerfreundlichste Drogeriemarktkette Deutschlands geworden ist. Der Konzern war von den Erben des Gründers übernommen worden.
(Update: Ach, das sagt der Herr dem Focus, dem Magazin mit neuen Führungsleitlinien? Das ist eine echte Überraschung.)
Dieser Tarifvertrag würde allerdings untergehen, wenn es zu einer Übernahme durch einen der großen Lebensmittelkonzerne wie zum Beispiel REWE kommen würde. Flächentarifverträge sind in dieser Branche nicht beliebt, Haustarifverträge gibt es gelegentlich, meist wird jedoch nur unter den Minimalbestimmungen des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) gearbeitet.
REWE ist der Konzern mit Konzernzentrale in Köln, in dem sich die Italiener so sehr wohl fühlen. Das Pizza-Business läuft eben fast überall gut. In Florida allerdings nicht immer nach Plan: "The battle for pizza supremacy has taken a wrong turn in Florida."



(Quelle: http://www.syriaonline.sy - Habe so schnell keine andere Quelle gefunden im Meer der Meinungs ... ähhh, vielfalt. Verlinken lässt sich die Quelle leider nur mit einer kleinen technischen Ergänzung, es gibt da gewisse Inkompatibilitäten.)






"Nach vier Verhandlungsrunden hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit der Geschäftsleitung der Drogeriemarktkette Schlecker mehrere Tarifverträge für die 34.000 Beschäftigten der Schlecker AS und Schlecker XL GmbH abgeschlossen. „Es ist der Hartnäckigkeit der Beschäftigten und ihren massiven Protesten und Demonstrationen zu verdanken, dass Schlecker jetzt bei den XL-Märkten zur tariflichen Normalität und Verantwortung gefunden hat“, erklärte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Margret Mönig-Raane am Dienstag in Frankfurt am Main."


















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