Samstag, 21. Januar 2012

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Eine Welt voller kleiner Kinder, geführt von gütigen Papas und manchmal auch Mamas, die doch nur das Beste für ihre Kleinen wollen. Eine Welt voller Kinder, von FührerInnen kontrolliert und geleitet.




(Update: Mal wieder aufgesprungen als Trittbrettfahrerin? Möchte jemand vielleicht bei Wikipedia nachsehen, wie die Konzernzentrale des SPIEGEL aussieht? Von irgendetwas müssen Artikel in der Milliarden-Industrie wie der gerade publizierte über angebliche Assad-Handpuppen schließlich bezahlt werden. DEA SYRIA ist übrigens nicht der Name für eine etwas evangelikal angehauchte Clowns-Mätresse, die DämonInnen doof findet. Und da dieser Hinweis auf die Veranstaltung bei Facebook eingeflattert ist: Er hat die Bastel-Seminare in diesen Häusern mit lauter lieblich lächelnden, sich ach so geschichtsbewusst gebenden, ach so behütenden Häusern auch besucht. Gut, informiert wie er war. Gruss, die Jägerin - absolut immun gegen Drohungen. Und geschult im Zurücksenden der Energie an Absender.
Update: Und nun ein Artikel, dessen Inhalt im Dezember bereits an anderen Orten veröffentlicht wurde? Tja, so ein interner Überblick über die Stadt hat schon viele Vorteile. Und dann erst die Möglichkeit, mit einer therapeutisch geschulten Nazi-Nutte im Schlepptau zu versuchen, anderen mehr Schmerz zuzufügen. Nun, es gibt für jede Arbeit das passsende Kaliber, das diverse Dienste kennen. Und manche mögen die Arbeit solcher Nutten einfach nicht so sehr. Da draussen wird es immer lustiger und lausiger.)





Auch bei den Großkonzernen der Nahrungsmittelindustrie, die sich seit Freitag auf der weltgrößten Agrarmesse in Berlin präsentieren. Eine Welt voller Kinder, die man mit grinsenden Clowns zum Gruppenlächeln bringt. Und jeden heimlich kontrolliert. So hätten es zumindest einige sehr gerne. Übrigens: Wie sieht's eigentlich ganz hinten in den Lagern aus? Arbeiten da immer noch die LeiharbeiterInnen nach Arbeitsbedingungen wie in Pakistan? Vielleicht sollte sich dort auch die junge Frau aus Ehrenfeld mit Abiturausstieg wegen Kind genauer umsehen, die sich unter Anstimmen eines Loblieds auf Großkonzern-Strukturen über ihren Stundenlohn in einem Gemüseladen beschwerte. Und sich offenbar Verbesserung ihrer Situation durch eine Yoga-Ausbildung erhoffte.
Update: Huch. Pakistan hat sich mal eben genauer umgesehen?






"Seit dem 7. Mai 2010 ist Netto tarifgebunden. Das ist ein großer Erfolg, denn alle Beschäftigten haben nun einen Anspruch aus den Leistungen der Tarifverträge des Einzelhandels und nicht nur aus Regelungen im Arbeitsvertrag.
Doch offensichtlich gibt es noch in vielen Netto Filialen Verstöße gegen den Tarifvertrag."






"Franz Pröls nutzte seine Chance. Kaum hatten Betriebsräte den Chef von Netto Marken-Discount von der Einführung eines internen Mindestlohns überzeugt, präsentierte sich der Manager als eine Art Robin Hood der Billigliga. Mindestens 7,50 Euro würden Aushilfen nun bei Deutschlands drittgrößtem Discounter hinter Aldi und Lidl pro Stunde verdienen. „Ein partnerschaftliches Verhältnis zu unseren Mitarbeitern“ habe schließlich „oberste Priorität“, tönte Pröls im April.
Doch was der Netto-Frontmann partnerschaftlich nennt, ist für viele Mitarbeiter gewöhnungsbedürftig, für andere schlicht untragbar. Nach Recherchen der WirtschaftsWoche wurden Tausende E-Mails von Netto-Mitarbeitern nicht nur an die vorgesehenen Empfänger verschickt, sondern parallel auch an die Zentrale weitergeleitet – zunächst ohne Wissen der Absender. Anschließend wurde die Post akribisch ausgewertet.
In der ersten Phase zwischen Oktober und November 2010 wurden alle Nachrichten, die auf ausgewählten E-Mail-Konten von Verkaufsleitern (VL) in der Region Süd eingingen, automatisch an die Zentrale weitergeleitet. In der zweiten Phase, im Januar und Februar 2011, wurde die Zahl der VL-Postfächer noch deutlich erhöht.
Eine Unternehmenssprecherin bestätigt zwar, dass „Mails an die Zentrale weitergeleitet“ wurden. Dies sei aber unter „Einhaltung der gesetzlichen und datenschutzrechtlichen Vorgaben“ erfolgt. Nach Darstellung von Netto dienten die Analysen allein dem Mitarbeiterwohl, um überflüssige Post zu identifizieren und so die interne Mailflut zu reduzieren."

















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