Dienstag, 31. Januar 2012

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Gibt es mittlerweile eine Abitur-Ball-Industrie? Der billigste Ort zum Feiern kostete angeblich sage und schreibe 15.000 Euro? Was für ein Bullshit!
Schade. Ich wäre gerne auf das Angebot meiner Tochter eingegangen, die Diskussion über die Finanzierung des Abi-Balls zu lesen. Leider wurde diese Diskussion ausgerechnet gelöscht von der jungen Frau, die auf die Kritik an 25.000 Euro für Miete und sonstige Annehmlichkeiten reagierte mit den Worten, man könne ja in einer Turnhalle feiern. Das wiederrum ist eine typische Verbindung von autoritärer Geisteshaltung in Kombination mit einem schwachen Selbstbewusstsein, das lieber den vermeintlich schicken An-Schein anderer konsumiert, statt selbstbewusst eine schöne Umgebung zu schaffen, die unabhängig ist von der Höhe eines (Miet-)Preises.
Wir leben in einer Gesellschaft, die sich immer mehr auf reine KonsumentInnen statt aktiver und selbstbewusst gestaltender BürgerInnen beschränken lässt. Eine Vorstellung von Demokratie und Kultur, wie wir sie leider mittlerweile auch bei vielen AbiturientInnen vorfinden.

















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