Donnerstag, 22. Dezember 2011

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"Die Proteste aus der Türkei zeigten keine Wirkung: (Update: Der türkische Botschafter wurde aus Paris abgezogen). Die Pariser Nationalversammlung hat am Dienstag einen Gesetzentwurf verabschiedet, der hohe Strafen für Personen vorschreibt, die offiziell anerkannte Völkermorde leugnen. Darunter fallen nach französischer Lesart auch die Verbrechen an den Armeniern im Osmanischen Reich 1915-1917. Paris hatte sie 2001 zum Genozid erklärt. Die Regierung sah zusätzlichen Handlungsbedarf, weil die Anerkennung als Völkermord an den Armeniern damit zwar symbolisch gewürdigt wurde, nicht aber - wie im Fall des Genozids am jüdischen Volk durch das Nazi-Regime - als Delikt verfolgt wurde. Die Türkei als Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reiches bestreitet einen Genozid".















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