Sonntag, 18. Dezember 2011

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Wien. Eine verdeckte Ermittlerin der Polizei, die sich als 1978 geborene Französischstudentin „Danielle Durand“ in die Tierschützerszene eingeschlichen hat, sorgt für Aufregung: Laut „Presse“-Recherchen steht die Frau selbst im Verdacht, einige der nun angeklagten Tierschützer zu konspirativem Handeln, etwa dem Verwenden von Codes, animiert zu haben. Außerdem liegen konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass der Einsatz der „Spionin“ rechtswidrig war.
Anfang 2007, bei einem Vortrag über Tierrechte in Wien-Hütteldorf, pirschte sich „Danielle“ an den Tierschützer Felix Hnat heran. Dieser muss sich mittlerweile als einer von 13 Tierschützern im Landesgericht Wiener Neustadt verantworten. Allen Beschuldigten wird der umstrittene Mafia-Paragraf, Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation (§278 a Strafgesetzbuch), vorgeworfen. Wie Hnat der „Presse“ erklärt, habe die Frau damals den Eindruck erweckt, als würde sie ihn bewundern. „Sie hat gleich begonnen, mir Komplimente zu machen.“
Fortan habe die „Agentin“ – wie man nun weiß im Auftrag ihres Grazer Führungsbeamten W. – versucht, ihm nahe zu sein. Sie begleitete Hnat zu Demos (demonstrierte teilweise selbst in erster Reihe mit), Veranstaltungen und auch zu Störaktionen gegen die Jagd. Auch nachts war sie regelmäßig bei Hnat. „Sie ist körperlich sehr offensiv vorgegangen und sehr bald intim geworden.“
Fazit: „Sie war wirklich überall dabei.“ Ein Umstand, der „Danielle“ nun freilich zur perfekten Zeugin im Strafverfahren macht."





Wo bleiben die Fotos vor dem Gerichtssaal?
















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