Freitag, 25. November 2011

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"Am vergangenen Wochenende trafen sich in Essen rund 6500 Menschen zu einem Festival der „Grauen Wölfe“. (ISLA-Datenbank "Graue Wölfe"). Hinter diesem Namen verbergen sich laut Verfassungsschutz türkische Rechtsextremisten. Doch die öffentliche und politische Resonanz auf den Radikalentreff blieb niedrig. Diese „Unkultur des Wegschauens“ möchte der CDU-Landtagsabgeordnete Olaf Lehne aus NRW nicht hinnehmen. Er setzte nun durch, dass sich Mitte Dezember erstmalig ein Landtag dem Einfluss der Grauen Wölfe (auch „Idealisten“ genannt) widmet."




Anmerkung zum Interview mit Olaf Lehne: Gefährlicher als emotionalisiert Handelnde sind "ent-emotionalisiert" Handelnde: Der sogenannte Kalte Krieger, die Kalte Kriegerin. Ein Kämpferideal, welches sich auch durch religiöse Indoktrination oder/und durch absichtsvolle Traumatisierung und Dissoziation erreichen lässt. Im Geschäftsleben nach Auffassung mancher kalten Kriegerherzen ebenfalls gut zu gebrauchen: "Wenn der Piper-Verlag dieses „Killer-Buch“ für japanische „Gotteskrieger“ auf dem Klappentext als „spirituellen Leitfaden für den beruflichen und privaten Erfolg auch in der heutigen Welt“ anpreist, dann wundert einen die derzeitige Entwicklung auf unserem Planeten nicht mehr ... Es ist nicht zuletzt dieser A-Moralismus, der den Zen-Buddhismus für faschistische Ideologen in Japan, Deutschland und Italien besonders attraktiv gemacht hat. Suzuki selber entwickelte während des Krieges zusammen mit den faschistischen Militärs Japans eine Zen-Pädagogik, die den Soldaten das emotionslose Sterben und Töten beibrachte: „Das Soldatische, verbunden mit Mystik und dem Erhabensein über weltliche Belange, ist etwas, das Menschen von starker Willenskraft liegt. Hier entspricht der Zen dem Geist des Bushido - dem Weg des Kriegers.“ (Suzuki). Die folgenden Grundanschauungen machen der „Zenismus“ für totalitäre Militärgesellschaften besonders attraktiv: die totale Aufgabe des Ichs und der eigenen Persönlichkeit, die Negation der Seele, die bedingungslose Unterordnung unter den Patriarchen (Guru), die völlige Kontrolle über die eigenen Gefühle bis hin zur Emotionslosigkeit, im Bushido die Verachtung des Körpers, die Verherrlichung des Todes, der Krieg als Erleuchtungsweg und die absolute Treue gegenüber dem Gefolgsherrn."






?? Kommentator zum Interview: "sogar bei burdabambi's (ISLA-Einträge Burda) integrationsmeister bushido werden in seinem debilen video "so mach ich es" graue woelfe gezeigt. der graue wolf ist das symbol des faschistischen tuerken, der sich als herrenmensch sieht." Kennt jemand das Video?? Und irgendwie fällt mir dazu spontan wieder das Zitat aus einem (älteren!) Wikileaks-Dokument ein: "US-Embassy is organizing the French Umma". Was total toll zu Gladio und der Frage passt, wer international warum wen gegen wen mit welchen Mitteln aufgehetzt hat. Und aufhetzt. Die Gegenkraft gegen das ach so böse Linke in allen Ländern, gegen Sozialismus und Kommunismus, und gegen eine soziale Markwirtschaft mit matriarchalen Strukturen?
















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