Mittwoch, 26. Oktober 2011

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Graue Wölfe machen mobil - Türkische Faschisten demonstrieren bundesweit gegen kurdische Befreiungsbewegung ... In Köln hinderten Polizisten etwa 150 Graue Wölfe daran, ein kurdisches Kulturzentrum zu stürmen.
http://www.jungewelt.de/2011/10-25/022.php
Siehe dazu auch: "Etwa 150 türkische Rechtsextreme wollten am Sonntagnachmittag die Keupstraße stürmen und Fenster von Geschäften einschlagen. Dies verhinderte die Polizei mit einem Großaufgebot ... Nach einer Demonstration von rund 2000 türkischen Nationalisten kam es Sonntagabend in Berlin-Kreuzberg zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, als mehrere hundert Graue Wölfe einen kurdischen Verein stürmen wollten. Festgenommen wurden vor allem kurdische Jugendliche, die sich den Faschisten entgegengestellt hatten ... Während Redner heuchlerisch erklärten, »Türken und Kurden sind Brüder«, wurden zahlreiche Fahnen der faschistischen Grauen Wölfe gezeigt, die für Tausende Morde an Linken, Kurden und Aleviten in der Türkei verantwortlich sind."
Wikipedia: Graue Wölfe (türkisch Bozkurtlar, auch Bozkurtçular) ist die Bezeichnung für Mitglieder der rechtsextremen türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung („Milliyetçi Hareket Partisi“, MHP), die 1961 von Alparslan Türkeş gegründet wurde ... Die sich selbst als türkische Idealisten ansehende Gruppierung steht in Europa unter Beobachtung. Der Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wirft ihr vor, „zur Entstehung einer Parallelgesellschaft in Europa“ beizutragen, und sieht in ihr „ein Hindernis für die Integration der türkischstämmigen Bevölkerung“.[2] Mehmet Ali Ağca, der das Attentat 1981 auf Papst Johannes Paul II. beging, war Mitglied der Grauen Wölfe. Ein weiteres Mitglied soll 1984 ein Attentat auf den Frauenladen TIO in Berlin-Kreuzberg ausgeführt haben, bei dem die türkisch-kurdische Jurastudentin Seyran Ateş lebensgefährlich verletzt wurde. Im Juni 2009 trat Ali H. Yildiz, Vorstandsmitglied des Deutsch Türkischen Forums (DTF), einer Unterorganisation der CDU, von seinem Amt zurück, weil sich das DTF nicht klar genug von den „Grauen Wölfen“ distanziere. Er erklärte: „Es kann nicht sein, dass wir uns auf der einen Seite gegen Pro Köln zusammenschließen und auf der anderen Seite die türkische NPD über die CDU Köln hofieren.“ Eine weitere Zusammenarbeit mit Sympathisanten der türkischen Rechtsextremen sei mit seinem Gewissen nicht zu vereinbaren.[5] Sein Kölner Parteifreund Kubilay Demirkaya beschreibt die „Grauen Wölfe“ als: „Antisemiten, rassistisch, rechtsradikal, nationalistisch, haben diverse Feindbilder, zu denen gehören Juden, Amerikaner, Europäer, Kurden, Israel. Also es ist schon eine gefährliche Mischung, die sich in Deutschland breitmacht.“[6]" Zitatende.
Kölner Express: "Besetzung der CDU-Geschäftsstelle Köln: Am Mittwochnachmittag gab's große Aufregung, als auf einmal eine Gruppe von rund 30 Kurden in die Geschäftsstelle in der Kölner Innenstadt kam. Die Gruppe forderte unter anderem mehr Unterstützung von Deutschland für die Erdbebenopfer in der Türkei. Kaum war die Polizei alarmiert, war der Spuk auch schon wieder vorbei: Die Kurden zeigten sich kooperativ und verließen das Gebäude auf Anforderung wieder."
"Die PKK-Anhänger waren in der vergangenen Woche schon einmal da". Sie forderten verbesserte Haftbedingungen für den PKK-Führer Abdullah Öcalan.
"Seit 1984 kämpft die PKK in der Türkei für einen eigenen Staat. Bislang kamen in diesem Kampf der PKK etwa 40 000 Menschen ums Leben. Eingestuft wird die PKK als Terror-Organisation. Vergangene Woche hat die Türkei eine Offensive gegen die Kurden im Nachbarland Irak begonnen und diese nun sogar noch ausgeweitet."















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