Donnerstag, 15. September 2011

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Für matriarchal orientierte Frauen und Männer gibt es auch in den afrikanischen Pascha-Paradiesen viel zu tun, in denen nach dem Einfall des Monotheismus von Christentum und Islam sowie der gleichzeitigen Versklavung von Menschen ebenfalls die Vernichtung matriarchaler Kulturen begann. Diese matriarchalen Strukturen haben sich auch auf dem afrikanischen Kontinent bei einzelnen ethnischen Gruppen erhalten, doch die Jagd auf sogenannte Hexen beispielsweise ist leider sehr häufig Alltag vor allem dort, wo religiöse FührerInnen gegen Frauen wüten, die sich nicht dem Gruppendruck beugen. Insbesondere evangelikale und verschiedene islamistische Strömungen sorgen für das notwendige ideologische Fundament. So lese ich in der Einleitung eines Afrika-Kochbuches:
"In Zulu sagen wir Ukwanda kwaliwa umthakathi - ("Nur eine Hexe stellt sich dem Fortschritt in den Weg"). Dieses Kochbuch war längst überfällig, und nur dank einer Zeitschrift wie True Love, die den Leistungen Afrikas und seiner Menschen Respekt zollt, konnte es entstehen."
Was für eine "True Love". Was für eine Nächstenliebe. Es fehlen noch die Stichworte Mitleid und Barmherzigkeit.



















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