Mittwoch, 8. Juni 2011

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"Sowohl Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan als auch Außenminister Ahmet Davutoglu warfen Oppositionschef Kemal Kilicdaroglu (CHP) vor, er sei ein Helfer der Juden, die Türken töteten – die Wortwahl war etwas subtiler, aber jeder verstand, was gemeint war. Kilicdaroglu hatte es gewagt zu sagen, er würde versuchen, die Beziehungen zu Israel zu reparieren, wenn seine Partei die Wahlen gewinnt."
Tja, vielleicht wirken da die Schulungen noch nachhaltig. Nein, ich meine nicht die historischen Schulungen, in denen darüber berichtet wird, dass beispielsweise 1650 das erste Kaffeehaus in Oxford von einem türkischen Juden eröffnet wurde. Ich meine die Schulungen, die gut getarnt Lunte legen. Wir kennen das aus Frankreich. Wikileaks hat Dokumente, die besagen, "that US Embassy in Paris is community-organizing the French umma". Und wir kennen das aus Deutschland. Die vierte Moschee in München beispielsweise. In trauter Runde Islamisten, Nazis und Antisemiten an der langen Leine, der Islamismus als Bollwerk gegen die Sowjetunion nach dem zweiten Weltkrieg. Dazu dann noch andere Fundamentalisten. Ich würde übrigens nicht versuchen, eines der Ausgrabungsobjekte aus der matriarchalen Siedlung von Catal Höyük in Anatolien zu missbrauchen als lieblich lächelnde und leider doch etwas kraftlose Venus-Figur, so, wie das ja auch im Christentum mit Maria gemacht worden ist. Oder in anderen Kulten und esoterischen Gruppen. Die eher weiße Fraktion internationaler (Wirtschafts-)faschisten vereinnahmt gerne alles, was für eigene Zwecke gebraucht werden kann. Ach, was freuen wir Frauen uns doch über diese strategischen Spielchen unter dem Deckmantel von Religion, patriarchal gedeutet, und Esoterik, links blinkend für sinnsuchende Frauenherzen, und dann sehr weit rechts außen abbiegend.
















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