Montag, 6. Juni 2011

.













Bald beginnt das neue Kindergarten- und Schuljahr. Viele Eltern meinen es gut und entscheiden sich für reformpädagogische Ansätze. Vertrauen Sie nicht dem schönen Schein, blumigen Worten, den Broschüren, Internet-Seiten. Lesen Sie Original-Schriften. Blättern Sie beispielsweise in aller Ruhe in der Gesamtausgabe der Rudolf-Steiner-Schriften. Rudolf Steiner ist ein Kind seiner Zeit und die Waldorf-Pädagogik ist begründet auf dieser ideologischen Grundlage, obwohl das gerne verschwiegen wird. Sehen Sie genau hin. Wie sieht die heutige Praxis aus? Sie müssen nicht erst in einer anthroposophischen Buchhandlung arbeiten und auf die telefonische Anfrage einer Lehrerin hin bitte nur alles über Nietzsche heraussuchen, was Rudolf Steiner gesagt hat. Es gibt keine Lehrpläne und alles ist so frei? Die Bestückung der Büchertische für den Weihnachtsbasar an den Waldorf-Schulen wird streng getrennt nach Jahrgängen. Die Pädagogik vermittelt die Ausbildung von Herz, Hand und Verstand? Ein schöner Ansatz. Wie wir bereits bei Wilhelm von Humboldt lesen können, einem der wesentlichen Wegbereiter humanistischer Bildung. Es stimmt, auf die künstlerische Hand wird sehr viel Wert gelegt bei den Anthroposophen. Ganz getreu den Farb- und Formvorstellungen, den Vorstellungen über Elfen, Engel, Feen und Zwerge. Wenn Sie einen ersten Einblick in diese Welt genommen haben, erkennen Sie vielleicht auch die geistige Heimat mancher Autorinnen und Autoren insbesondere für Kinder. Seminaranbieter. Oder die Kursrichtung mancher Hebammen, Ärzte und Lehrer. Das Sozialverhalten der Kinder? Das in der Praxis immer wieder erlebte Anschweigen statt einem deutlich formulierten Grenzsetzen halte ich für ein passiv-agressives, ängstliches und nicht verantwortungsbewusstes Verhalten der Eltern, das schwere Verhaltensstörungen der Kinder zur Folge haben kann. Über Fragen wie Rassismus in der Lehre von Rudolf Steiner geben seine Schriften Auskunft. Und die Praxis. Gerne nehmen die Waldorf-Schulen auch Kinder aus jüdischen Elternhäusern oder farbige Kinder. Ich empfehle das Lesen der Schriften und die unterschiedlichen Erfahrungsberichte Ehemaliger. Die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ (BPjM) schreibt in ihrer Entscheidung zu zwei Büchern Steiners: „Der Inhalt des Buches ist nach Ansicht des 12er-Gremiums in Teilen als zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen.” Haben Sie schon von der sogenannten "Christengemeinschaft" gehört? Das Wichtigste jedoch bleibt der eigene offene Blick in die Praxis. Dort habe ich die latent rassistischen und ängstlichen Kleinbürger genauso erlebt, die sich für ihren Charakter lediglich den Mantel einer Ideologie suchen, wie den Unternehmer oder Medienleiter mit freiem Geist, der zupackend, zukunftsorientiert und ohne ideologischen Schranken im Kopf seine auch am Gemeinwohl orientierte Arbeit erledigt. Ich gehe übrigens gerne zu DM. Es gibt dort ausgesprochen nette MitarbeiterInnen. Hin und wieder verirrt sich halt eine Juden hassende Muslimin in das Unternehmen oder allzu blonde Frauen an der Kasse mit riesigen krallenartigen blauen Fingernägeln und andere aus dem triggernden Nachbarschaftsnetzwerk, die sich als Kleinbürger-Typus in allen Ideologien finden. Diese Frauen und Männer werden in ihren Nestern nicht nur in Stuttgart professionell aus dem Schatten geholt und in ihrem Wirken begrenzt, die Einsammelbecken internationaler Arier und (Wirtschafts-)faschisten gesprengt. Was sicher auch ganz im Sinne von Otto Schily ist. Der aus Familientradition heraus der Anthroposophie freundschaftlich verbundene und ehemalige Innenminister mit sehr gutem Kontakt in die USA betreute als Anwalt gehirngewaschene TerroristInnen, an der langen Leine geführt auf dem Beifahrersitz, und dort ausgestattet mit dem Israelhasser-Syndrom, einer modernisierten Form des Antisemitismus. Für die Gerechtigkeit Bomben basteln? Daraus wird manchmal leider nur ein: Brot für die Welt und Hähnchen für mich. Vielleicht hätte manche Terroristin aus evangelischem Elternhaus auch für deutsche Krankenschwestern an anthroposophischen Kliniken kämpfen sollen, wo unter der Leitung von Schilys Bruder dem Klinikum angeschlossene Brotbauten für die Krankenschwestern und Hähnchenhäuser für die Ärzte entstanden. Und Gewerkschaften waren damals auch unerwünscht. Heute löst man dieses Problem übrigens in Deutschland nicht nur durch die Gründung christlicher Gewerkschaften, die niedrigere Lohntarife als andere fordern.
















.