Mittwoch, 1. Juni 2011

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Die Gurken waren es also nicht. Es könnte auch was anderes gewesen sein. Sagt man jetzt. Ja, so geht halt Krieg. Es könnten gestern die Gurken gewesen sein, morgen der Joghurt. Und übermorgen das Brot. Wer ist denn so doof, sich weiter abschrecken zu lassen? Es kann jede und jeden jederzeit treffen. Rein zufällig berichten Massenmedien sehr süffisant über besonders viele Frauen. Ach?! Durchfall mit heftigen Krämpfen ist schon dumm. Es kann auch das Fleisch sein. Na und? Was nun? Kopf in den Sand? Schnauze halten, einschüchtern, ängstigen und tyrannisieren lassen? Verunsichern lassen durch "sensitive Feuchtigkeitstücher" in weißer Verpackung im Regal auf den einzigen beiden Gläsern Babynahrung, die mit Vorliebe gekauft werden? In diesem Fall übrigens eine besonders blöde Handlung. Wer schüttet sich denn selbst Leucht-Farbe auf die Finger?
Die soziale Marktwirtschaft mit matriarchalen Strukturen soll in noch weitere Ferne gerückt werden von Falschblinkern und (Wirtschafts-)faschisten, die sich auch in Köln mit Hilfe von Tricks, Technik, Tarnung und Täuschmanövern eingenistet haben. Aber ist das denn so schwer, Gemüse wie beispielsweise Tomaten zu leckerem gekochten Essen zu verarbeiten? Oder wird demnächst nur noch Hundefutter aus der Dose zu Hause serviert? Garantiert gemüsefrei?
Der Herd ist das soziale und spirituelle Macht-Zentrum einer Gemeinschaft. Und das passt geldgeilen Faschisten eben nicht. Die brauchen insbesondere eingeschüchterte Frauen, möglichst als billige und willige Arbeitssklavinnen, angetrieben von ein paar arschkriechenden StiefelträgerInnen und vermeintlich unter Kontrolle gehalten von Spitzel-Schlampen. Wir kennen das aus der Nazizeit von den frustierten Kleinbürgern, die es zu nichts anderem als zum Blockwart gebracht haben. Es gibt natürlich keine offizielle Statistik über das spontane Ableben von Blockwarten, Mitläufern und Befehlsgebern. Doch manche Dinge gehen einfach Schlag auf Schlag. Und das Beispiel Südafrika zeigt sehr anschaulich: Während die Wahrheitskommissionen eingesetzt wurden, in denen sich Täter und Opfer begegneten, zierten bereits manchen Hals von Hilfsdienern der Diktatur ein paar brennende Gummireifen. Die Wut war wirklich unglaublich.
So weit sind wir in Köln natürlich noch nicht. Jedenfalls nicht in einigen Stadtteilen. Aber der schöne Schein trügt. Da kann noch so zuckerlieb und frauenfreundlich, noch so multikulturell auf der Bühne geblinkt und geblökt werden.
Also: An die Arbeit! Kochen. Kochen. Kochen! Mit allem, was frau und mann an Schönem und Scharfem in den Sinn kommt.
















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