Samstag, 14. Mai 2011

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Nein, es ist nun wirklich nicht weiter erstaunlich, wie manchen Menschen die Schadenfreude ins Gesicht geschrieben steht. Wie geht's eigentlich der Radfahrerin aus Ehrenfeld, die erst auf's Autodach klopfte, und sich dann genau vor mich mit ihrem Fahrrad stellte, dabei dem langhaarigen Hippie-Führer, welcher von links nach rechts auf dem Bürgersteig lief, mit lauter Stimme zurief, ich wolle sie nicht durchlassen, was wiederum den Herrn mit Helm aus Ehrenfeld zu einem Grinsen verleitete, nachdem ich einen Moment später bei ihm vorbeifuhr: "War was?"
Wir bemerkten diese Schadenfreude auch beim ersten Mal im Krankenhaus, als die Dame im Nebenbett - meine Tochte erzählte mir dann von ihrer interkulturellen Hundeschule - sich mit Hochgenuss die private Vorzugsbehandlung für Selbstständige geben ließ, während meine Tochter auch am nächsten Tag in glühender Hitze im vierten Monat schwanger einige Stunden in ihrem Bett liegengelassen wurde. Die Markise am Fenster war leider defekt. Aber so eine jüdisch Versippte soll ruhig deutlich merken, wie es ist, wenn man benachteiligt wird, warten muß und ein geschundenes Opfer ist. Das dachte wahrscheinlich auch die blonde junge Krankenschwester mit dem zu großen Untersuchungsgerät zur Abschlussuntersuchung.
Nun, meine Tochter war trotz allem in guter Obhut. Das dämmerte der Dame im Nebenbett wohl in dem Moment, als sie ihr Essen und ein Papier hübsch verpackt von einer Helferin gereicht bekam. Ja, das Aufsprengen der Zusammenarbeit zwischen angeschobenen Islamisten und Antisemiten, ebenfalls häufig angeschoben, auch im esoterischen und religiösen Gewand, ist manchmal anstrengende Arbeit. Heute schon im Traum einem Dämonen-Dummie begegnet? Gibt es eigentlich ein Nachfolge-Verein des IHH? Und wann wird bezahlt?
Nachtrag: Viele Grüsse an den Mann heute mittag bei Aldi in Ehrenfeld, der Luca so süß fand.

















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