Montag, 9. Mai 2011

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Alan Posener schreibt in der WELT: "Die Bilder aus New York (und ein großartiger Text darüber von Salman Rushdie) machten mir schlagartig klar, was mir wirklich heilig war: Moderne und Multikulturalismus, Miniröcke und Massenkultur (um mal nur die Sachen zu benennen, die mit „M“ beginnen); Amerika, die Demokratie, die Rolling Stones, Hamburger mit Pommes Frites, freier Sex, der Kapitalismus und das Recht, alles und jeden zu kritisieren, einschließlich der Dinge, die Menschen heilig sind. Besonders diese Dinge.
Ich könnte Osama Bin Laden für diese Klärung dankbar sein. Allerdings hat er nicht nur dafür gesorgt, dass der Islam als Weltmacht anerkannt wurde. Von 9/11 hat auch das Christentum profitiert, nicht nur in dem amerikanischen Bible Belt, wo man in Zungen redet, giftige Schlangen mit bloßen Händen anfasst, den Koran verbrennt und auf Armageddon und das Ende der Tage hofft."
















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