Samstag, 23. April 2011

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Sie hat den Esoterik-Treff zum Honigtopf umfunktionieren lassen, dank Abhör-Technik werden die besonders zu Bearbeitenden und nützlichen MitarbeiterInnen für den Sekten-Strich mit besonderer Ausbildung im Love Bombing ausgesucht und bearbeitet. Er kümmert sich um EinzelhändlerInnen, Gewerbetreibende und um einsame (Ehrenfelder) Geschäftsfrauen. Ganz besonders gut wirbt es sich bei unzufriedenen und wütenden Selbstständigen, die nach rechtsaußen abwandern wollen. Oder Jugendlichen mit rechten Neigungen. Davon gibt es in Köln aus nachvollziehbaren Gründe eine ganze Menge. Wobei es teilweise die gleichen Quellen sind, die diese Unzufriedenheit erst erzeugen. Und dann auch noch die Unzufriedenen lenken und leiten wollen.
Andere haben alle Hände damit zu tun, Angeworbene nicht nur bei den bereits Genannten, sondern auch bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Bundeswehr, im Kindergarten, in der Schule, in der Arztpraxis, an der Uni, in der Agentur und auf diversen Ämtern auf die Motivation ihrer neuen FreundInnen hinzuweisen und sie durch Öffentlichkeitsarbeit davon abzuhalten, ihr berufliches Umfeld zu einer Anwerbestation umzufunktionieren. Köln ist eine Medienstadt. Und voll von Menschen, die sich gerne profilieren wollen. Die Okkupation von fremdem Boden hat viele Gesichter. Und erzeugt leider schizoide Persönlichkeitsstrukturen. Im festen Glauben an den Auftrag, der entweder aus Anwerbung oder Vernichtung des Feindes im Angesicht gegenüber besteht, wird emotionslos gelächelt und gelogen. Machtmethoden machen geil auf mehr Macht, die das schwankende Ego auffüllen bis zum nächsten Tief.
















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