Freitag, 22. April 2011

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GYÖNGYÖSPATA - Aus Angst vor einer rechtsradikalen Miliz sind mehr als 270 Roma aus einem ungarischen Dorf geflohen. Die 277 Frauen und Kinder hätten das Dorf Gyöngyöspata rund 81 Kilometer nordöstlich von Budapest wegen eines „Ausbildungslagers“ der Vedero-Miliz verlassen, sagte der Chef der Roma-Gemeinde, Janos Farkas, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Sie seien in Bussen des ungarischen Roten Kreuzes in ein Ferienlager nahe der Hauptstadt in Sicherheit gebracht worden. In dem Dorf waren laut Rotem Kreuz 400 Polizisten präsent, um Übergriffe der Miliz auf das Roma-Viertel zu verhindern.
In dem 2800-Seelen Dorf Gyöngyöspata leben rund 450 Roma. In den Straßen der Ortschaft hatte die Vedero-Miliz im vergangenen Monat mehrere illegale Patrouillen organisiert, um nach Angaben ihrer Verantwortlichen „für Ordnung zu sorgen“. Die örtliche Polizei weigerte sich damals einzuschreiten, obwohl die Roma-Gemeinschaft Einschüchterungen beklagte.




Nachtrag: In den Leserkommentaren wird ordentlich gefedert. Immer diese armen ausgebeuteten BürgerInnen, die die rechtsradikale Miliz zum Schutz ihres Eigentums zu Hilfe rufen müsssen vor diesen Bettlern und Betrügern. Früher gab's für so was noch ordentliche Lager. Dort lernte man dann, sich ordentlich zu benehmen. Noch was Musik für den Marsch gefällig?














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